CDU Kreisverband Cottbus

CDU bezieht neue Geschäftsstelle

Bürohaus Am Turm 14 (gegenüber der Haltestelle Stadtpromenade), 4.Stock: Seit dem 16. September befindet sich hier das neue Domizil der Cottbuser CDU. Man hat sich vergrößert, Besucher müssen nicht mehr über den Hinterhof gehen und der Ausblick auf Cott-bus – u.a. auf Rathaus und Oberkirche – ist interessan-ter als bisher. Durch die breite Fensterfront fällt viel Licht in den modern gestalteten Konferenzraum, und es wird deutlich: Die CDU ist mit der Stadt und ihren Bürgern fest verbunden. Für Waldemar Kleinschmidt, Cottbuser CDU- OB von Dezember 1989 bis Mai 2002, ist diese 6. Geschäftsstelle in den vergangenen 30 Jahr-en die schönste.
Neben ihm konnte der Kreisvorsitzende, Prof. Dr. Mi-chael Schierack, die CDU- Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Prof. Dr. Jo-hanna Wanka, den Cottbuser CDU- Ehrenvorsitzenden Walter Schupp, die Bürgermeister von Spremberg, Drebkau und Neuhausen, Dr. Klaus- Peter Schulze, Harald Altekrüger und Dieter Perko, den Chef der KUNST.FABRIK, Dr. Dieter Thiel, zahlreiche Mitglieder und Sympathisanten der CDU sowie die Band „Ursus Cummeus“ begrüßen.

Frau Prof. Dr. Wanka beglückwünschte die Cottbuser Christdemokraten zu ihrer neuen Geschäftsstelle und bezeichnete den Einweihungstermin 11 Tage vor der Wahl als gutes Datum. Sie appellierte an die Mitglieder, die verbleibende Zeit bis zum 27. September zu nutzen, um die Bürger von dem attraktiven Wahlprogramm der Partei zu überzeugen. Die CDU sagt vor der Wahl nur das, was sie danach auch halten kann. In der Zeit ihrer Regierungsbeteiligung in Brandenburg hat sie ihre Kom-petenz bewiesen, und in der Kommunalpolitik, z.B. auch in Cottbus, leisten die Bürgermeister und Abge-ordneten eine erfolgreiche Arbeit.

Walter Schupp blickte in seinem Statement zurück in die Zeit nach 1945, als er vor 64 Jahren zum ersten Mal eine Geschäftsstelle der CDU betrat. Zurückgekehrt aus der Kriegsgefangenschaft, wollte er sich politisch betä-tigen. Der damalige sowjetische Kommandant drückte ihm 3 Bände in die Hand, die für ihn politische Richt-schnur sein sollten: Lenin, Stalin und die „Geschichte der KPdSU (B)“. Der katholische Pfarrrer informierte ihn- sozusagen als Gegenpol- über die Gründung einer neuen demokratischen Partei, der CDU. Walter Schupp traf damals die richtige Entscheidung und fand in der CDU seine politische Heimat. Als Jugendvertreter im Kreisvorstand übernahm er von Anfang an Verantwor-tung.

In den Mittelpunkt seines Grußwortes stellte Waldemar Kleinschmidt zwei Zitate: den Satz von Herzog Friedrich aus dem Jahr 1645 „Frieden nährt und Frieden ver-zehrt“, der im Braunschweiger Dom zu lesen ist. In der Bergpredigt hören wir: Suche der Stadt Bestes. Frieden sollte immer aus diesen Räumen ausgehen, und der mündige Bürger muss stets im Mittelpunkt der Partei-arbeit stehen. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat mit seinem Wahlkampfauftritt am Vortag in Cott-bus eine „Lehrstunde“ gehalten, wie man den Men-schen politisches Handeln erklären muss. Wahrhaftig-keit und rechtzeitige Information sind nur zwei Grund-sätze, die dabei beachtet werden müssen. Mögen die neuen Räume ein Ort der Begegnung, des Miteinanders und der lebendigen Demokratie werden.

Prof. Dr. Michael Schierack dankte allen, die bei der Renovierung und dem Umzug in die neue Geschäfts-stelle geholfen haben. Sein besonderer Dank galt dem Kreisgeschäftsführer Raphael Noack sowie den Mitglie-dern der Jungen Union und der Seniorenunion, v.a. Ar-min Ehrlichmann, Kay Schmalenberg, Rüdiger Galle, Malermeister Gehrmann, der GWC GmbH als Vermieter und Dr. Dieter Thiel, der von ihm gemalte Bilder unter dem Motto „Gesicht zeigen“ – wichtig in einer Demo-kratie - zur Verfügung gestellt hat.