CDU Kreisverband Cottbus

„Wir brauchen Typen wie dich…“

André Roßeck will über WK 44 in Landtag


André Roßeck, 34 Jahre alt, will den Wahlkreis 44 – das ist der Cottbuser Süden – gewinnen und damit für die nächste Legislaturperiode in den Brandenburger Landtag einziehen. Dieses Ziel über die Landesliste zu erreichen wird schwierig, ist er doch leider nur auf Platz 26 „gesetzt“.
André Roßeck (li. stehend) stellt sich vorAndré Roßeck (li. stehend) stellt sich vor

Der Kreisgeschäftsführer der CDU in Cottbus stellte sich am 20. März in der Senioren Union vor. Die Sympathien der Anwesenden konnte er schnell gewinnen, vielleicht auch deshalb, weil er sich nach eigener Aussage zu einem „vorzeigbaren“ CDU- Mitglied entwickelt hat. Fußball, Musik – nicht unbedingt immer die Richtung der Senioren -, Reisen und der Besuch von Veranstaltungen, die v.a. die jüngere Generation ansprechen, gehören zu seinen Interessengebieten. Deshalb ist auch die Aussage von Landes- und Kreis- CDU- Chef Michael Schierack zu verstehen, der André Roßeck zur Kandidatur motivierte: „Die CDU hat in den letzten Jahren in den Großstädten Stimmen verloren, deshalb brauchen wir vielleicht Typen wie dich, um breitere Bevölkerungsschichten anzusprechen.“ Das überzeugte den Kandidaten ebenso wie die Tatsache, etwas dagegen unternehmen zu müssen, weil es für Randregionen wie z.B. den Süden Brandenburgs schwer ist, gegen das überversorgte Potsdam anzukommen, wenn Rot- Rot weiterhin die Macht hat. Vor allem das Gezerre um die Zukunft der Cottbuser Uni war der Gipfel. Deshalb will Andre Verantwortung übernehmen und mithelfen, die „schleichende Zentralisierung“ zu verhindern. 

André Roßeck kam vor 10 Jahren über die Junge Union, deren Vorsitzender er heute in Cottbus ist, zur CDU. Geworben wurde er vom damaligen JU- Chef auf einer gemeinsamen Fahrt zu einem Auswärtsspiel des FC Energie. Seit 4 Jahren ist er auf Mini-Job- Basis als Kreisgeschäftsführer der CDU für den Kreisverband tätig. Der Kandidat ist in Cottbus aufgewachsen, hat hier den Beruf des Einzelhandelskaufmanns erlernt und vier Jahre in der Bundeswehr gedient. Er findet seine Parteifunktion sehr interessant, mitunter auch stressig, aber das kennt er von seiner Haupttätigkeit. Als freiberuflicher Reiseführer muss er oft improvisieren, sich immer wieder auf seine Gäste einstellen und durch Leistung überzeugen. Dazu gehört, sich ständig weiterzubilden. Seine Heimatstadt und die Region mit dem Spreewald sind natürlich sein „Stammrepertoire“. Nun zählen aber auch die Lausitzer Seenlandschaft, Dresden, Berlin und Potsdam zu seinen Spezialgebieten. 

Spezialisiert hat sich André Roßeck auch in der Kommunalpolitik, wo er seit Jahren dem Jugendhilfeausschuss der Stadt angehört. Deshalb könnte er sich vorstellen, in diesem Bereich im Landtag etwas bewegen zu können. 

Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Er muss bekannt werden in seinem Wahlkreis, aktuelle Themen aufgreifen und Lösungen anbieten. Die Senioren nannten Themen wie z.B. Grenzkriminalität und Sicherheit insgesamt, Flughafen, Verkehrssituation und -strategie in der Cottbuser Region.  

Etwas daraus machen muss André Roßeck allerdings selbst, um als „Typ, der breitere Bevölkerungsschichten ansprechen soll“, am 14. September in Cottbus gewählt zu werden.