Post aus Berlin
Unser Bundestagsabgeordneter Dr. Klaus- Peter Schulze warnt vor einem Siechtum an der BTU Cottbus- Senftenberg. Er fordert Ministerpräsident Dietmar Woidke auf, die BTU zur Chefsache zu machen.
Weiter stellt er fest, dass die Lausitzer, zur Landtagswahl im nächsten September, die Arbeit der Landesregierung selbst bewerten können.
Die angebliche Neugründung der BTU entpuppt sichmöglicherweise als Auslöser eines gefährlichen Siechtums.
Davor habe ich bereits vor Wochen gewarnt. Mit ihrem offenen Brief hatten die Professoren vor einem Monat zu Recht auf diese Gefahr hingewiesen. Der Cottbuser Oberbürgermeister hat dasnun mit seinem Forderungskatalog noch einmal deutlich gemacht.
Ministerpräsident Woidke muss endlich die BTU zur Chefsache machen. Jetzt heißt es zu handeln, um den Hochschulstandort Lausitz zu retten. Die jetzige Phase der Verunsicherung, der Planungslosigkeit und völligen Ungewissheit für alle Beteiligten ist höchstgefährlich. Ein Einschreiten des Regierungschefs ist überfällig.
Die Brandenburgische Landesregierung riskiert mit ihrem bildungspolitischen Kahlschlag die Hochschullandschaft eines ganzen Landes. Die Probleme an der BTU sind aufgrund der speziellen Situation zwar besonders gravierend, angesichts der verfehlten Hochschulpolitik von Rot-Rot sind sie aber symptomatisch für unser Land. Wer seit Jahren die Finanzierung der Hochschulen herunterfährt, darf sich am Ende nicht wundern, wenn die Zukunftsfähigkeit Brandenburgs gefährdet ist.
Brandenburg wählt nächstes Jahr einen neuen Landtag. Dann haben auch die Lausitzer die Möglichkeit, die Arbeit der Landesregierung – nicht nur in Sachen BTU – zu bewerten.