CDU Kreisverband Cottbus

Sondersitzung zum Stellenabbau im Lausitzer Revier

CDU Kreisvorstände von Cottbus und Spree-Neiße tagen gemeinsam

Die Ankündigung des Energiekonzerns Vattenfall zum Abbau von 1500 Arbeitsplätzen in Deutschland veranlasste die Kreisvorstände der CDU aus Cottbus und Spree-Neiße zu einer Sondersitzung. Die Christdemokraten zeigten sich bestürzt und verwiesen auch auf die weiteren Folgen für die Lausitz. Mit dem direkten Verlust der Arbeitsplätze sinkt auch die Kaufkraft der gesamten Region. Die Auftragslage für Klein- und Mittelbetriebe wird dadurch nicht besser. Gleichzeitig verweisen die Kreisvorstände auf die Unverzichtbarkeit der Braunkohle für die Lausitz.

u.a.: Michael Schierack, Landrat Harald Altekrüger, Klaus-Peter Schulzeu.a.: Michael Schierack, Landrat Harald Altekrüger, Klaus-Peter Schulze

Der Spremberger Bürgermeister Klaus-Peter Schulzebetonte, dass Wind und Sonne bisher noch keine Arbeitsplätze für die Lausitz gebracht hätten. Er fordert den Ministerpräsidenten Matthias Platzeck und die gesamte Landesregierung auf, sich für den Industriestandort Lausitz stark zu machen. Schulze: “Es müssen auch Pläne entwickelt werden, was nach der Braunkohle in der Lausitz passieren soll. Der Tourismus alleine wird nicht reichen. Wir benötigen dringend Industriearbeitsplätze. Verantwortlich dafür ist auch Rot-Rot in Potsdam. Oder sollen wir nun gänzlich abgehängt werden?“

Seitens des Vorstandes der Vattenfall AG erwartet Klaus-Peter Schulze, CDU Kandidatfür den Bundestag im Wahlkreis 64, eine verlässliche Aussage zur Zukunft des Engagements in der Region Lausitz. Weiter erwartet er, dass bei der Gewerbesteueraufteilung zu der Verfahrensweise zurück gekehrt wird, die bis zum Jahre 2008 üblich war. Damit würden erhebliche Mittel in die Region zurück fließen, aus der auch der Großteil der Gewinne des Schwedischen Staatskonzerns gezogen wird.