CDU Kreisverband Cottbus

JU Cottbus fordert mehr Professionalität

Pressemitteilung der Jungen Union vom 4. Februar 2009

Die Junge Union Cottbus begrüßt den Beschluss des Stadtmarketing- und Tourismusverbandes Cottbus, das neue Logo der Stadt noch einmal zu überdenken. Cottbus bietet eine Menge Interessantes und hätte durchaus Chancen mit gezielter Vermarktung mehr Gäste als bisher in die Stadt zu locken und dadurch Arbeitsplätze im Hotel- und Gaststättengewerbe zu sichern oder gar neu zu schaffen.
Es ist jedoch schwer vorstellbar, dass der Gedankenblitz des OB-Büroleiters Eschenburg, uns dabei weiterhilft. Seine „Strategie“ mehr Gäste anzulocken setzt darauf, sich in Zukunft vom Spreewald, dem Touristischen Zugpferd des gesamten Südens von Brandenburg, abzugrenzen und statt dessen um den schon bestehenden Tourismusverein Cottbus und die ebenfalls bereits bestehende CMT, die als Städtische Firma bisher für die Vermarktung verantwortlich ist, diesen zusätzlichen Tourismusverband zu konstruieren. Dieses kostet den Steuerzahler nebenbei bemerkt auch noch mehr. Aber beruhigend, dass unser Geld gut angelegt ist. Die mehreren tausend Euro, die uns das Logo kostete, sorgten zumindest für viel Heiterkeit unter Fachleuten. Um eine erfolgreiche Strategie zu entwickeln reicht es jedoch nicht, von einem Bekannten ein buntes Bildchen malen zu lassen, hier müssen zuvor fachliche Studien betrieben werden. Wen will man erreichen und wo, womit kann welche unserer Stärken herausgearbeitet werden, wo lässt sich damit werben etc. Dies erfordert natürlich gründliche Vorbereitung, Sachkompetenz und auch etwas Esprit - dies alles ist bisher leider nicht zu erkennen. Wir hoffen, dass man es in Zukunft überlegter angeht und für die Entwicklung eines Touristischen Gesamtkonzeptes professionelle Beratung, z.B. durch WerbeFACHleute eingeholt wird. Ebenso könnte man die Kapazität der Cottbuser Hochschulen nutzen. An BTU und HL gibt es Betriebswirtschaftliche Studiengänge, die sich im Detail genau damit beschäftigen, woran die Verantwortlichen bisher so kläglich scheiterten. Raphael Noack, Vorsitzender der JU Cottbus dazu: „Wir müssen in Cottbus endlich in professionellen Maßstäben denken und nicht den zweiten Schritt nicht vor dem ersten machen, wie bei der, für die nächsten Jahren prägenden, Wort-Bild-Marke der Stadt Cottbus. Um ein weiteres Fiasko wie dieses Logo zu verhindern, fordern wir den Oberbürgermeister daher auf, von seiner Hau-Ruck-Methode abzuweichen und Fachleute einzubeziehen wo sie so offensichtlich von Nöten sind.“