CDU Kreisverband Cottbus

Neuer Radweg soll Touristen anlocken

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 17.2.2009

Die Pläne für eine Ertüchtigung der alten Bahnstrecke zwischen Cottbus-Willmersdorf und Guben müssen so schnell wie möglich wieder aus der Schublade geholt werden – das fordern der Cottbuser Stadtverordnete Hans-Joachim Pschuskel (CDU) und der Willmersdorfer Ortsvorsteher Michael Kleitz. „Die Zeit drängt, sonst wächst die gegenwärtig noch freie Trasse zu und kann nur mit großem Aufwand wieder für diese Zwecke hergerichtet werden“, sagt Pschuskel.
Seit dem Jahr 2000 ist laut Pschuskel zum Beispiel im Arbeitskreis Cottbus-Nord über diese Möglichkeit gesprochen worden. „In der letzten Zeit ist es aber merklich ruhiger um das Thema geworden – für mich zu ruhig“, so der CDU-Stadtverordnete.

Als Verbündeten hat Pschuskel den Willmersdorfer Ortsvorsteher Michael Kleitz gewonnen. Diesen treibt auch die Sorge um die Zukunft des alten Bahnhofes um. Das im Jahr 1867 errichtete Gebäude könnte umgenutzt werden. „Zum Beispiel als Fahrradausleihstation oder Anlaufstelle für Touristen“, sagt Kleitz. Dafür bräuchte Willmersdorf allerdings erst einmal die entsprechende Klientel. Der Radweg, der als Anschluss an den künftigen Ostsee und in Richtung Norden auch bis ins Urlaubsgebiet Schlaubetal konzipiert werden soll, könnte die Besucher in den Cottbuser Ortsteil bringen.

An einem solchen arbeite derzeit die Spree-Neiße-Kreisverwaltung, bestätigt Umweltdezernent Olaf Lalk (CDU). Dabei gehe es allerdings vorrangig um die Region Lieberoser Heide. Die Anbindung von Cottbus an dieses Radwegenetz wäre im zweiten Schritt sicherlich wünschenswert, so der Kreis-Dezernent. Allerdings habe es dazu bisher noch keine Gespräche mit der Stadt gegeben.