CDU Kreisverband Cottbus

Besuch im Kraftwerk Schwarze Pumpe

Der Vorstand der Cottbuser SeniorenUnion der CDU hatte den Vorsitzenden des Kreisverbandes Spree-Neiße, Egon Wochatz, kürzlich gebeten, bei der Besichtigung der Pilotanlage zur CO2 – Abspaltung zu vermitteln. Der geplante Termin wurde Realität.
Über zwanzig Mitglieder und Freunde der SeniorenUnion der CDU des Kreisverbandes Cottbus fuhren am 14. Mai 2009 nach Schwarze Pumpe. Am Eingang zum Kraftwerk, das zum Vattenfall-Konzern gehört, erwartete uns Herr Wochatz.

In einem Informationsraum für Besucher begrüßte uns Frau Schilling. Sie ist im Kraftwerk für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Bei der anschließenden Führung erläuterte sie uns aus einer besonderen Perspektive ( in ca. 160 m Höhe), Geschichtliches, Aktuelles und Perspektivisches zum Kraftwerk. Außerdem machte sie Ausführungen zur Entwicklung des Umfeldes. Dabei spielte die CO 2-Abscheidung ebenso eine Rolle, wie die Erweiterung der Papierfabrik und die weitere Gestaltung der Seenlandschaft. Selbst der Naturschutz blieb dabei nicht unerwähnt. An einem der Kühltürme wurde eine Nistmöglichkeit für Wanderfalken geschaffen. Einige Tiere der bisherigen Aufzuchten wurden bereits in der Schorfheide ausgewildert. Bei guter Fernsicht konnte man u.a. Boxberg und Cottbus sehen. Die Herren Wochatz und Professor Voigt ergänzten die Ausführungen. Am 16. Mai ist Tag des offenen Unternehmens. Man kann nur empfehlen, dieses Angebot zu nutzen.

Danach führte uns ein Spaziergang durch das Zentrum Sprembergs. Die dazu gehörigen Informationen erhielten wir ebenfalls durch Herrn Wochatz. Er engagiert sich im Tourismusverband und hat natürlich, als ehemaliger Bürgermeister der Stadt, dienstagentsprechende Fachkompetenz. Es ist beachtlich, wie sich die Stadt zu einem wirtschaftlich stabilen, einladenden Kleinod der Region entwickelt hat.

In einem Café am Markt wurden dann in angenehmer Atmosphäre individuelle Gespräche geführt. Nicht nur die Erhaltung eines lebendigen Handels in der Stadt, der Stand der Entwicklung in Sachen Kupferabbau, sondern auch die Visionen einer Kreisreform waren deren Inhalte. Dabei wurde gleichzeitig die Bereitschaft bekräftigt, die gute Tradition der Zusammenarbeit fortzusetzen.