gemeinsame Pressemitteilung des JU Landesverband Brandenburg und der JU Cottbus:
Zur Ankündigung der SPD Brandenburg, die Bildungspolitik zum Schwerpunktthema des bevorstehenden Landtagswahlkampfes und einer von ihr gestellten Regierung zu machen, erklären der Landesvorsitzende Jungen Union Brandenburg, Jan Redmann (29) und der Kreisvorsitzende der Jungen Union Cottbus, Raphael Noack (22),
Jan Redmann erklärte: „Es ist ein Treppenwitz, dass ausgerechnet die brandenburgische SPD nun die Bildungspolitik als Wahlkampfthema entdeckt. Sie gleicht Frau Holles Pechmarie, die sich nun als Zimmermädchen bewirbt. Denn die SPD trägt die Verantwortung dafür, dass Brandenburgs Lehrerschaft hoffnungslos überaltert ist. Gerade beim Einsatz neuer Medien im Unterricht fehlen zu vielen Pädagogen schlicht die Grundkenntnisse. Die gegenwärtig stattfindende Verrentungswelle war seit langem vorhersehbar. Gerade in einigen kleineren, ländlichen Schulen hat der Unterrichtsausfall bereits dramatische Ausmaße angenommen. Das SPD-geführte Bildungsministerium hat es verschlafen, in den vergangenen Jahren, als noch zahlreiche Lehrsamtsstudenten eine Anstellung suchten, vorausschauend junge Pädagogen einzustellen. Jetzt werben alle Bundesländer händeringend um den Lehrernachwuchs, erst jüngst hat Berlin deshalb die Lehrerbezahlung deutlich verbessert. Das von der SPD formulierte Ziel, nun fast schlagartig 1250 neue Lehrer einstellen zu wollen, ist Ausdruck dieser verfehlten Personalpolitik der vergangenen Jahre. Diese Fehler werden Brandenburg nun sehr viel Geld kosten.“
Raphael Noack weiter: „Ein weiteres Zeichen der mangelhaften Personalpolitik zeigt sich am Beispiel des jüngst im Cottbuser Bildungsausschuss diskutierten Medienentwicklungskonzeptes. Zu wenig Stunden für Weiterbildung der Lehrer und zu wenig Stunden um mit Computern im Unterricht zu arbeiten, sowie eine schlechte Ausstattung von Schulen zeigen die fehlgeschlagene Bildungspolitik der SPD.“