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Senioren Union auf Tour

Dieses Mal zu den Probebohrungen bei Spremberg

Durch die Innenöffnung des Bohrkopfes wird der zu untersuchende Bohrkern gewonnen.
Durch die Innenöffnung des Bohrkopfes wird der zu untersuchende Bohrkern gewonnen.

Mit aktiver Hilfe des Professors für Geologie der Uni Cottbus, Günter Voigt, hatte eine Gruppe der Seniorenunion der CDU Cottbus das Glück, eine "Kernbohrstelle" auf dem Gelände des entstehenden Kupferbergwerks bei Spremberg, zu besuchen. Bereits in den 30iger Jahren waren diesbezüglich, von Niederschlesien bis in die Lausitz, Erkundungen erfolgt. Zu DDR-Zeiten wurden die Erkundungsbohrungen einer Lagerstätte von Kupferschiefer verdichtet. Die Erschließung dieser Lagerstätte war damals aber finanziell problematisch. Außerdem standen Kupferlieferungen aus Chile zur Verfügung. Jetzt bemüht sich eine amerikanisch Tochtergesllschaft dieses Erzlager zu erschließen. In ca. 1.000 m Tiefe liegen dort 2 Millionen Tonnen Kupfer. In der DDR war immer nur von der Hälfte die Rede.

20 Jahre Allianz für Deutschland

Erwartungen und Realität - Zeitzeugen erinnern sich

Oben: Gespanntes Warten auf die Wahlergebnisse 1990 (u.a. Wonneberger und Kleinschmidt); Unten: Die Herren Hübner, Berndt, Kretschmer, Lipke und Ehrlichmann heute)
Oben: Gespanntes Warten auf die Wahlergebnisse 1990 (u.a. Wonneberger und Kleinschmidt); Unten: Die Herren Hübner, Berndt, Kretschmer, Lipke und Ehrlichmann heute)

Am 18. März, nur wenige Monate nach dem Fall der Mauer, fand in der DDR die erste und einzige freie, demokratische Wahl zur Volkskammer statt. Sie endete mit einem Wahlsieg der "Allianz für Deutschland", dem Bündnis aus CDU, DSU und DA. Nicht zuletzt durch dieses Bündnis, kam auch unsere heutige Bundeskanzlerin in Kontakt mit der Union. In einer Veranstaltung im Carl-Blechen-Haus, die Armin Ehrlichmann, der Vorsitzende der Cottbuser Senioren Union gemeinsam mit Karin Rentsch von der Jakob-Kaiser-Stiftung organisierte, ließen am 12.Juni einige der damals federführenden Akteure die Ereignisse dieser spannenden Zeit und die ehemaligen Weggefährten Revue passieren.

So war z.B. der damalige Vorsitzende des Demokratischen Aufbruch in Brandenburg und einer seiner Gründer Dr.Horst Röpke zu Gast. Ebenfalls konnte man Josef Lipke gewinnen, der seiner Zeit als Beauftragter der Bundesparteizentrale die Vorbereitungen zur Allianz begleitete. Auch die Vertreter in Cottbus, der erste frei gewählte Oberbürgermeister Waldemar Kleinschmidt und sein damaliger Ordnungsdezernent Dr.Wolfgang Bialas (einst ebenfalls DA) erinnerten sich. Leider mussten Friedrich Merz (1990 im Stab des Kanzlers) und Lothar de Maizière (letzter Ministerpräsident der DDR) kurzfristig absagen. Neben den Erzählungen der Podiumsgäste, wurden auch zahlreiche von zeitgenössischen Fotos gezeigt, welche in mühevoller Kleinarbeit in den letzten Monaten zusammen gesammelt wurden.

Senioren Union auf Tour

Dieses Mal durchs wildromantische Schlaubetal

In guter Tradition, unternimmt die Senioren Union Cottbus regelmäßig Ausflüge in die Region. Dieses Mal ging es in die nördliche Niederlausitz, das Land zwischen Oder und Spree. Der SU Vorsitzende Armin Ehrlichmann, lies uns folgenden Reisebericht zukommen:

Am Donnerstag trafen sich 24 Mitglieder und Freunde der SU. Das Wetter war uns hold, während es in Cottbus regnete, schien im Schlaubetal die Sonne. Die Tour ging über Peitz, Lieberose nach Friedland. Dort besichtigten wir die Burg aus den Anfängen des 14. Jahrhunderts. Bei einer interessanten Führung, lernten wir auch den Friedländer Rasselbock, eine Mischung aus Hase und Rehbock, kennen. Dazu überlieferte der ehemalige Lehrer Kurt Knöfel eine Sage, auch erfuhren wir über die zahlreichen Partnerschaften mit Orten gleichen Namens. Im Rittersaal gab es dann eine Stärkung, um den weiteren Erlebnissen gewachsen zu sein.

Weiter ging es über Müllrose, Beeskow nach Schernsdorf. In der Ragower Mühle im schönen, sonnigen Schlaubetal erwarteten uns dann viele Mücken und die Revierförsterin. Mit ihr unternahmen wir einen Spaziergang entlang des Sees. Unser Weg führte auch in der Nähe des Christofferushauses, einer im Sommer genutzten Jugendherberge, vorbei. Anschließend entführte uns der Chef des Hauses zurück in die Zeit der Wassermühlen. Bei Kaffee und leckerem Kuchen bereiteten wir uns auf einen weiteren Ausflug vor.

Auf zwei Kremsern wurden es lustige anderhalb Stunden im wildromantischen Schlaubetal. Durch den, von Manfred Wuschech mitgebrachten, "Eversbuscher Wachholder", waren auch die Hagener Freunde in Gedanken bei uns. Über "Siehdichum" ging es dann wieder nach Cottbus. Dieser schöne Tag stimmte uns auf des bevorstehende Pfingstfest ein. Die nächste Tour gibts übrigens schon am 27.Mai, dann zu den Kupferbohrungen bei Spremberg. Treff 13:30 am HBf.

Besuch im Brandenburgischen Landtag

Ortgruppe Mitte/West organisiert Fahrt nach Potsdam

Um unseren Mitgliedern einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu ermöglichen, organisierte die Ortsgruppe Mitte/West eine Tour zum Landtag. Zahlreiche Interessierte, auch aus anderen Ortsgruppen und Verbänden sowie einige neugierige Nicht-CDU-Mitglieder, machten sich auf und bekamen zum Beispiel einen geführten Rundgang durch das altehrwürdige Gemäuer auf dem Brauhausberg.

Dort wo einst die Preußische Offizierselite herangezogen wurde und später die SED-Bezirksleitung saß, übt man sich heute in Demokratie. Über die Gepflogenheiten der Parlamentarier, die Arbeit in den Fraktionen und Ausschüssen und auch das freizeitarme Leben eines Abgeordneten erzählte der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, unser Kreisvorsitzende Prof.Dr. Michael Schierack. Neben den Sitzungsräumen und Büros, stand natürlich auch der Besuch einer Debatte im Plenarsaal auf dem Programm. 

Es hätte spannender kaum sein können, denn ausgerechnet der Haushalt wurde diskutiert, traditionell die heißesten Sitzungen, und letztendlich auch verabschiedet. So konnten sich unsere Mitglieder live davon überzeugen wie Rot-Rot ein weiteres ihrer großmäuligen Wahlversprechen über Bort kippte, denn der Antrag der CDU-Fraktion auf Unterstützung der Freiwilligenagenturen, wurde - obwohl im eigenen Koalitionsvertrag verankert - von Rot-Rot abgelehnt.

Nach einer kleinen Kaffee&Kuchen-Pause, stand dann ein weiterer Höhepunkt auf dem von Jörg Schnapke und Kai Schmalenberg erarbeiteten Programm. Nach der aktuellen Landespolitik, widmete man sich einem Ort, an dem einst die ganz große Weltpolitik gemacht wurde. Der Tagungsort der Potsdamer Konferenz nämlich, auf der die Siegermächte nach Kriegsende die Aufteilung Deutschlands, Europas und der Erde in Besatzungszonen und Interessensphären aushandelten.

Schloss Cecilienhof, das letzte der Hohenzollern, malerisch gelegen im nördlichen, von Lenné geschaffenen Teil des Neuen Gartens zwischen Heiligem und Jungfernsee gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Anschließend ließ man das Erlebte gemeinsam bei einem gemütlichen Abendessen Revue passieren, ehe man sich wieder auf den Heimweg machte.  

Elefantengehege im Tierpark Cottbus erweitert

Bauunternehmer der Cottbuser CDU im Arbeitseinsatz

Seit 1969 gibt es im Tierpark Cottbus schon Elefanten. Sie sind die Lieblinge und ein wichtiger Anziehungspunkt für Besucher. Um ihre Bedingungen zu verbessern und eventuell auch später wieder Elefanten nach Cottbus holen zu können gilt es u.a. das Außengehege zu vergrößern. Vor einigen Monaten brachte der Vorsitzende des Tierparkfördervereins Dr. Helmut Schmidt (CDU) den damaligen Landtagskandidaten für den Cottbuser Süden Dietmar Schulz (CDU) auf die Idee, dort aktiv zu werden.

Platz ist da und auch die Träger für den Zaun hatte Dr.Kämmerling, der Direktor des Zoologischen Gartens, bald organisiert. Nun galt es Großgerät heranzubringen, zwei Dutzend Löcher auszuheben, die Träger hineinzuhiefen, einzubetonieren, neuen Zaun zu ziehen etc.. Kurzum es standen Kosten in einer Höhe im Raum, die der Tierpark nicht decken konnte. Schulz und Schmidt suchten nun nach Unterstützern für das Projekt.

Fündig wurden sie im Kreisvorstand und der Stadtverordnetenfraktion der Cottbuser CDU, hier gibt es eine ganze Reihe gestandener Bauunternehmer und die waren sofort Feuer und Flamme. Hagen Strese, Rüdiger Galle, Jörg Schnapke, Hans-Joachim Pschuskel und Volkmar Koal (alle CDU) trafen sich nun am Donnerstag, dem 29.April um die erste Hälfte der Träger einzusetzen. In einer Woche, am 6.Mai, nimmt man sich dann den Rest vor.

Berichterstattung im Märkischen Boten dazu: Titelbild und Artikel.