20 Jahre Seniorenunion in Cottbus
- der komm. Landesvors. Ingo Hansen
- Schüler der Musikschule Bärwinkel
Am Samstag, dem 27.Februar 2010, fand in den Räumlichkeiten des City-Hotels eine Feierstunde zum 20. Jahr des Bestehens der Senioren Union der CDU Brandenburg Kreisverband Cottbus statt.
Die Feier wurde durch den Vorsitzenden Armin-Dieter Ehrlichmann eröffnet, der zugleich die herzlichsten Grüße und Wünsche des Landesvorsitzenden der Jungen Union, Hans-Wilhelm Dünn, überbrachte. Zu Beginn der Rückschau auf die vergangenen Jahre gedachten die Anwesenden des leider im Dezember vergangenen Jahres verstorbenen Oskar Pahnke. Oskar Pahnke, der seine Wurzeln in Cottbus hatte, war der Initiator der Gründung als auch Unterstützer und Ratgeber der Senioren-Union Cottbus in den folgenden Jahren.
Leider konnten die Freunde der Partnerverbände Hagen und Gelsenkirchen nicht an der Feier teilnehmen. Ihre Grußadressen verlas Herr Ehrlichmann in seiner Eröffnungsansprache. Als Gäste wurden u.a. der amtierende Landesvorsitzende der Senioren Union, Herr Ingo Hansen, von der Europäischen Senioren-Union, Herr Ulrich Winz, die Fraktionsvorsitzende der CDU/FDP/Frauenliste der Stadt Cottbus, Frau Marion Hadzik und die Vorsitzenden befreundeter Verbände aus Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz und Dahme-Spreewald sowie Vertreter der Jungen Union begrüßt.
Durch eine sehr schöne musikalische Darbietung der Musikschule Bärwinkel mit kleinen Instrumentalsolisten bekam die Feier einen würdigen Rahmen, um anschließend mit den Gastreden fortzufahren, u.a. Grußworte von der Landesvorsitzenden der CDU Brandenburg, Frau Prof. Wanka, übermittelt durch Herrn Hansen. Es war und ist eine erfreuliche Situation, dass vier von damals acht Gründungsmitgliedern an der 20-Jahrfeier teilnehmen konnten. Eine sehr schöne Rückerinnerung an die Gründung und die Jahre danach hielt der erste Vorsitzende, Herr Alfred Schönfeld. Ergänzt durch Ausführungen des ersten Landesgeschäftsführers und heutigen Ehrenvorsitzenden des Kreisverbandes Cottbus, Herrn Horst Alex. In den Reden kam gut zum Ausdruck, dass der Rat und der Einfluss der Senioren mit ihrer Erfahrung sehr nützlich für Cottbus war und ist. Künftig sollte es aber ein noch engeres Miteinander von jung und alt geben. Erfahrung ist nicht käuflich, sie ist ein hohes Gut, durch Arbeit und Fleiß erworben.
Der Senioren-Union Cottbus wurde durch die stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU, Frau Margot Hermann, ein Chronikbuch mit Bildern aus dem Gründungsjahr überreicht. Es hat noch viele leere Seiten, die darauf warten beschrieben oder durch vorhandenes Material ergänzt zu werden. Eine Aufgabe für die Zukunft!!
Bei einem gemeinsamen Mittagessen wurden Erinnerungen der vergangen Jahren wach und diskutiert. Zum Abschluss der Veranstaltung ging eine kleine Gruppe Mitglieder in das Cottbuser Kunstmuseum-Dieselkraftwerk - ein Aushängeschild dieser Stadt und sah sich die Ausstellung „MARKierungen“ von Künstlern aus Brandenburg an.
Es sei an dieser Stelle allen herzlich gedankt, die an den Vorbereitungen mitwirkten.
Wer bestellt, der bezahlt!
Jauernicker Erklärung der CDU Cottbus
beschlossen am 20. Februar 2010.
Der Kreisvorstand und die Fraktion der Stadtverordnetenversammlung der Cottbuser CDU führten zum dritten Mal im St. Wenzeslaus-Stift Jauernick ihre Klausurtagung durch. Im Mittelpunkt der Beratung am 19. und 20. Februar standen die Themen Mitgliederwerbung, Auswertung der Landtagswahl 2009 und Haushalt von Cottbus.
In Zukunft sollen intensiver als bisher mit den Bürgern Schwerpunkte der Stadt beraten werden. Die CDU Cottbus wird das Jahr 2010 als Mitgliederoffensive nutzen.
Wir appellieren an die Landesregierung, den Brandenburger Haushalt bereits im Mai zu verabschieden, damit auch die Kommunen so schnell wie möglich handlungsfähig werden.
Die Haushaltssituation der Stadt wird sich in der nächsten Zeit dramatisch verschlechtern. So beträgt die Kreditaufnahme nach jetzigem Stand allein in diesem Jahr 65,6 Mio. Euro. Die Funktion als Oberzentrum für die Lausitz wird die Stadt Cottbus nicht mehr leisten können. Deshalb fordern wir höhere Schlüsselzuweisungen durch das Land. Die Unterfinanzierung der Hartz–IV-Leistung durch den Bund beträgt mindestens 11,3 Mio. Euro, beim Schullastenausgleich fehlen 2 Mio. Euro. Hier muss der Grundsatz gelten: Wer bestellt, der bezahlt.
Das Subjekt „Gemeinde“ muss durch das Land gefördert werden. Sinnvoller für die Kommunen ist es, die Vielzahl von Förderprogrammen zu minimieren und dafür die gewonnenen finanziellen Spielräume pauschal für Investitionen zur Verfügung zu stellen: Denn nur die Kommune weiß am besten, „wo der Schuh drückt“.
Natürlich sehen die Cottbuser Christdemokraten auch die Stadt in der Verantwortung. Der Bau von sog. Prestigeobjekten muss zugunsten der Sanierung von Schulen, Kitas und Straßen beendet werden. Dabei gilt: Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit vor Luxus. Außerdem setzt sich die CDU für eine Immobilienstrategie ein, die sich am Kernbestand von notwendigen Verwaltungsgebäuden orientiert. Deshalb sollte geprüft werden, ob z.B. das Technische Rathaus in das Eigentum der Stadt so schnell wie möglich überführt werden kann.
Auf Grund der extremen Haushaltsituation muss ein geordneter Stadtumbau, ausgerichtet an den wirtschaftlichen Möglichkeiten, stattfinden. Die teilweise zerrütteten Stadtstrukturen, z. B. in Neu Schmellwitz, sind mit den noch vorhandenen Mitteln zu funktionierenden Stadtteilen umzubauen.
Demokratie kann nur funktionieren, wenn sich möglichst viele Bürger beteiligen. Die CDU will dafür eine wichtige Plattform bieten. Sie ruft die Bürger auf, sich in die Diskussion aktiv einzubringen.
CDU-Stadtteilverband Sandow fragt nach:
Im Blickpunkt die Gestaltung des Stadtteilzentrums Sandow
Der CDU-Stadtteilverband Sandow hatte zu seiner öffentlichen Mitglieder-versammlung am 16.02.10 die Architektin des Anger / Stadtteilzentrums Sandow, Frau Gisela Altmann eingeladen.
Frau Altmann nutzte die Möglichkeit, den Mitgliedern der CDU und den interessierten Sandower Bürgern die umfassenden Vorbereitungen und Baudurchführungen näher zu bringen. Im Vorfeld der Planungen gab es vielfältiges zu beachten: Was soll mit der Bebauung erreicht werden? Welche Nutzung soll das Stadtteilzentrum erhalten? Welche Flächen werden wie einbezogen? Welche Verkehrswege sind zu gestalten? Die Interessen der (hauptsächlich älteren) Sandower Bewohner müssen berück-sichtigt werden; d. H. wie werden die Flächen alters- und behindertengerecht gestaltet? Wie und mit welchem Material (das auch haltbar und in vielen Jahren noch nachzurüsten ist) wird gebaut? Abstimmungen mit den Anrainern bzw. benachbarten Grundstückseigentümern (GWC GmbH, REWE und Grundstück des Blumenladens) müssen im Vorfeld geführt werden; u. v. a. m..
Die Gäste interessierten sich natürlich auch für die Gestaltung der Eingangszonen zu den Ladengeschäften und damit verbunden die Unfälle im Lottoladen. War es in der
Sanzebergstraße noch möglich, die Bodenunebenheiten auszugleichen und mit den Natursteinen – nicht nur für das Auge – gefällig zu gestalten, so waren in der
Hermannstraße durch die Nichtbebaubarkeit der vorhandenen Lichtschächte höhere Anforderungen gesetzt. Auch brachten unterschiedliche Fußbodenhöhen in den Geschäften der Hermannstraße zusätzliche Probleme in der Gestaltung der
Eingangsbereiche. Natürliche Schrägen aus Natursteinen konnten (wegen der Lichtschächte) nicht gebaut werden, und so wurden Schrägen aus Metall den Türen der Ladeneinheiten vorgesetzt.
Der verantwortliche Bauleiter der GWC GmbH, Rainer Schwedt, welcher ebenfalls der Einladung gefolgt war, konnte aus Sicht der GWC GmbH die Ausführungen von der Architektin ergänzen und nochmals die Gründe für die unterschiedlichen Fußbodenhöhen in den Geschäften darlegen. Das Beste an seinen Ausführungen war jedoch, dass er bis Mai 2010 Veränderungen in der Gestaltung der Eingangsbereiche zusagte. Abhängig von den Witterungsbedingungen wird der Baubeginn erfolgen und eine „Entschärfung“ der Schrägen vor den Eingangstüren vorgenommen.
Viele Bürgerhinweise zur noch besseren Berücksichtigung der Belange älterer und behinderter Menschen und Anregungen für die weitere Gestaltung des Umfeldes nahmen nicht nur Frau Altmann und Herr Schwedt, sondern auch Frau Adam, die Leiterin des Tief- und Straßenbauamtes der Stadt Cottbus mit.
Dies war nach den Aufregern der letzten Wochen nicht nur eine interessante, sondern auch erfolgreiche Veranstaltung der CDU, da im Vorfeld dieses Termin sich die Beteiligten (Stadtverwaltung, GWC GmbH und Architektin) zu einer Veränderung in der Gestaltung der Eingangsbereiche verständigten und die terminliche Durch-führung am 16. Februar 2010 verkünden konnten.
Margot Hermann
Ortsvorsitzende Sandow
NAPE gewinnt „Band against Band“ 2010
- NAPE
- Publikum
Bereits zum sechsten Mal fand am Freitag, dem 12. Februar 2010 der Nachwuchsbandcontest BAB der Jungen Union Cottbus im Glad-House statt. Vor 350 Gästen zeigten die Bands Secret Basement, Vier Uhr, GentsRock, Sign´d´Mark und Nape eine musikalischen beeindruckende Show. Die Stimmung stieg von Band zu Band. Schließlich konnte das Publikum am Ende den Sieger wählen und es gewannen die Cottbuser Lokalmatadoren von NAPE, die mit ihrem Grunge das Publikum sogar zum Stage diving animierte. Den 2. Platz gewannen die Youngster des Abends von 4 Uhr. Mit ihrem Deutsch-Rock überzeugten Sie beim Bandcontest. Zum ersten Mal gewann eine Band von der Startposition 1 einen Preis. Dies gelang Secret Basement aus Vetschau, welche den von CDU Landtagsabgeordenten Prof. Dr. Michael Schierack 3. Preis gewannen.
Der Kreisvorsitzende der JU Cottbus, Raphael Noack dazu: „BAB war vom Niveau und der Stimmung in diesem Jahr einer der Besten. Deswegen verspreche ich auch wird es einen 7. BAB im nächsten Jahr geben.“

