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Bekenntnis der Fraktion CDU, Frauenliste Cottbus der Stadtverordnetenversammlung Cottbus zur Braunkohleförderung und -nutzung in der Lausitz

Die Braunkohleförderung und -nutzung in der Lausitz ist als wirtschaftliche und industrielle Grundlage der Region langfristig sicherzustellen. Zu diesem Standpunkt hat sich die Fraktion CDU, Frauenliste Cottbus in ihrer jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit bekannt.

Die Braunkohle ist der einzige einheimische Energieträger, der in großen Mengen langfristig, subventionsfrei und wettbewerbsfähig in Deutschland bereitgestellt werden kann. Ihre Verstromung bietet ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit und ist preisstabil. Dieser Tatsache kommt unter den Bedingungen des Ausstiegs aus der Kernenergie eine besondere Bedeutung zu, nicht zuletzt als Grundlastprodukt.

Die Fraktion begrüßt die Vorstellungen der brandenburgischen Wissenschaftsministerin, die Lausitz zu einer „Hochschul- und Studienregion mit besonderer Spezialisierung in allen Fragen der Energiewirtschaft, -forschung und -technologie“ weiterzuentwickeln. Darin eingeschlossen muss die Entwicklung von innovativen Technologien für die Verstromung und Veredlung der Braunkohle sein.

Die Braunkohle trägt erheblich zur energiewirtschaftlichen Wertschöpfung bei und ist regional- und strukturpolitisch ein wichtiger Faktor in der Lausitz, sind doch ca. 5. 000 Arbeitsplätze direkt und 6.500 indirekt mit dem Bereich Braunkohleverstromung verbunden.

Natürlich sind auch die Argumente der Kohlegegner nicht von der Hand zu weisen. Hohe CO2–Emissionen, die Umsiedlung ganzer Dörfer und die Vernichtung großer Landwirtschaftsflächen für die Zeit des Bergbaues sind eine hohe Belastung. Deshalb sind die Inanspruchnahme der Landschaft auf das unbedingt erforderliche Maß zu begrenzen, die Umsiedlung gewissenhaft mit den Betroffenen vorzubereiten und sozialverträglich zu realisieren sowie die landwirtschaftlichen Nutzflächen wiederherzustellen.

Die Fraktion CDU, Frauenliste Cottbus bekennt sich wegen der hohen wirtschaftlichen Bedeutung für unsere Region trotz der Defizite zur langfristigen Förderung und Nutzung der Braunkohle in der Lausitz.

Marion Hadzik, Fraktionsvorsitzende

In Cottbus herrscht eine äußerst kritische Haushaltslage

CDU-Abgeordneter Wolfgang Bialas zur Haushaltsdiskussion

In Cottbus soll erst in zwei Monaten zum Haushalt 2012 in den Stadtverordnetengremien beraten werden. „Da ist ein Viertel des Jahres fast um. Andere Kreise oder kreisfreie Städte sind da schneller“, sagt der CDU-Stadtverordnete Wolfgang Bialas. Vielmehr sieht er akuten Handlungsbedarf darin, dass über wichtige Teile des Konsolidierungskonzeptes sofort gesprochen wird. So liegen die Zahlen für die Landeszuschüsse seit Weihnachten vor. Cottbus wird eine allgemeine Schlüsselzuweisung von 66,2 Mio. € erhalten. Hinzu kommen ca. 9 Mio. € an investive Zwecke. Das macht zusammen 76,8 Mio. €. Das wiederum ist fast die gleiche Summe wie im Jahre 2008.

Die absoluten Zahlen an Landeszuweisungen sind das Eine. Das Andere sind die von Bund und Land an die Stadt übertragenden Aufgaben, wofür die Stadt ihre Mittel einsetzen muss. Es klafft weiterhin ein negatives Saldo von mehr als 20 Mio. €, hat Bialas errechnet. Dieses betrifft insbesondere Ausgaben für soziale und Kinderbetreuungsaufgaben. Deshalb sei es richtig, dass die kreisfreien Städte gegen die Änderung des Kindertagesstättengesetzes und gegen das Finanzausgleichsgesetz  entsprechende kommunale Verfassungsklagen eingereicht haben, betont der CDU-Stadtverordnete und unterstreicht, dass es hier um die zukünftige Haushaltsjahre geht.

Interessant sei in diesem Zusammenhang, dass selbst der Potsdamer Oberbürgermeister auf Grund der Unterfinanzierung an den Verkauf seiner Stadtwerke öffentlich dachte. „Daher kann ich über die Einzelmeinung eines Landtags- und Stadtverordneten der LINKEN, der sagte, dass Cottbus noch nie eine solch große finanzielle Unterstützung bekommen habe, und eine solche Klage ablehnt (LR vom 29.12.11), nur den Kopf schütteln. Es sei ehrenwert, aber gegen die kommunalen Interessen, sagte Wolfgang Bialas. Gleichzeitig warnt Bialas davor, nur Dritte, also Bund und Land, für das strukturelle Defizit und die äußerst kritische Haushaltslage verantwortlich zu machen.

„Es gibt genügend Cottbuser Baustellen in der Haushaltsplanung“, zeigt sich der CDU-Mann überzeugt. Dazu gehören das gesamte kommunale Immobilien- und Gebäudemanagement, die Verwaltungsorganisation und die Personalentwicklung sowie das System der Gutachter- und Beraterverträge. Aus diesen Gründen hält es der Stadtverordnete der CDU für sinnvoll, dass bereits vor Einbringung des Haushaltes im Finanzausschuss über Eckpunkte des Haushaltes und wichtige Konsolidierungsansätze gesprochen werde. „Vorausgesetzt die Mehrheit von SPD und LINKE sperrt sich nicht dagegen“, so Bialas.

Gedenkveranstaltung und Frühjahrsputz

Zwei Aktionstage der CDU Cottbus geplant

Die nächsten beiden Aktionstage der CDU Cottbus sind der 15. Februar und der 24. März 2012. Der erste Termin markiert den Jahrestag der Bombenangriffe auf Cottbus. Es wird am Nachmittag des 15. Februar, ein Mittwoch, ab 15 Uhr ein Friedensgebet in der Lutherkirche geben. Wir laden alle Mitglieder ein, sich hier einzufinden und an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen. Nach Abschluss des Gottesdienstes wird von der Lutherkirche aus ein gemeinsamer Zug durch die Altstadt hin zur Kammerbühne unternommen.

Dort findet dann später eine parteiübergreifende Veranstaltung statt an der sich auch Gewerkschaften, Sportvereine und viele mehr beteiligen und die sich dagegen ausspricht, dass Rechtsradikale diesen Tag des Gedenkens für sich zu vereinnahmen suchen. Parallel zum Gottesdienst wird es am Heronplatz, also vor der Kreisgeschäftstelle der CDU Cottbus, auch einen Infostand geben für dessen Betreuung sich die Junge Union bereit erklärt hat und der unter dem Motto "Jeder Extremist ist Mist" steht. 

Ein Aktionstag anderer Natur ist Samstag der 24. März, hier wird ab 10 Uhr am Pavillion im Tierpark Cottbus wieder zum alljährlichen Frühjahrsputz aufgerufen. Wie schon in den letzten Jahren unterstützt die CDU Cottbus diese Aktion des Vereins der Förderer und Freunde des Tierparkes Cottbus e. V. um Dr. Helmut Schmidt. Kommen Sie zahlreich und bringen Sie auch gerne Freunde und Verwandte mit.

Zahlreiche Veranstaltungen für die Cottbuserinnen und Cottbuser

CDU-Kreisverband stellt seinen Plan für das Jahr 2012 auf

Die Cottbuserinnen und Cottbuser können sich im spannenden Jahr 2012 auf zahlreiche Veranstaltungen freuen. Das hat der Kreisvorstand in seiner zurückliegenden Kreisvorstandsitzung beschlossen. Dazu gehören Foren zur Wirtschaft und zur Energiepolitik. Wo steht Cottbus in diesen Sparten wirklich?

Hochinteressant dürfte der 19. April werden, denn dann kommt Katharina Reiche, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, nach Cottbus und wird an der Energiepolitischen Podiumsdiskussion den Gästen Rede und Antwort zum Energiekonzept der Bundesregierung stehen.

Im Mai wird unser Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Michael Schierack zu einer Lausitzkonferenz einladen, bei der die Wirtschaftlichen Möglichkeiten sowohl der Brandenburgischen Nieder- als auch der Sächsischen Oberlausitz von Vertretern aus Politik, Kammern und Wirtschaftsverbänden erörtert werden.

Wer Interesse an einen Ausflug nach Dresden mit dem Besuch des Sächsischen Landtags hat, der sollte sich in der Kreisgeschäftsstelle melden. Reisetermin ist der 9. Mai. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite weiter unten.

Auch mit unseren Unionsfreunden aus dem Kreisverband Spree-Neiße werden wir in diesem Jahr eine Reihe von gemeinsamen Veranstaltungen unternehmen. Höhepunkt wird sicherlich wieder das Familienfest der CDU, welches wir in diesem Jahr mit unseren Freunden aus dem Nachbarkreis gemeinsam veranstalten wollen.

Auch das Adventstreffen der Cottbuser Union steht wieder im Terminkalender. Miteinander ins Gespräch kommen, ist der Tenor dieser alljährlichen und beliebten Veranstaltung, aber auch die Ehrung unserer Jubilare wird 2012 wieder in diesem gemütlichen Rahmen stattfinden.

Sandower Ortsverband aktiv mit den Einwohnern im Gespräch

Ortsverband Sandow. Die Mitglieder des Ortsverbandes haben während ihrer Zusammenkunft über ihre Jahresaufgaben gesprochen.

Die Mitglieder sind überzeugt, dass ihre Mitarbeit in den Stadtteilen geschätzt wird.

So wollen sich die Unionsfreunde über den Stand der Planungen zum Cottbuser Ostsee informieren und sich die neuesten Informationen aus der Stadtverwaltung geben lassen.

Auf der Agenda steht auch das Soziale Netzwerk in Sandow. Wie funktioniert es, wer profitiert davon und wer kann sich einbringen.

Unterstützt werden sollen auch die Aktionen zum Frühjahrsputz in den Stadtteilen, im Branitzer Park und im Tierpark.

Ein Sommerfest und eine Weihnachtsabend gehören ebenfalls zum Programm.

Mit  der Aktion „Union vor Ort“  werden die Freunde in diesem Jahr zu Gast im Stadtteil Merzdorf sein.

Ausflug nach Dresden am 9.Mai

Besuch des Sächsischen Landtages

oben: Hofkirche und Residenzschloss. unten: Der Plenarsaal des Landtages. (Quelle: landtag.sachsen.de)
oben: Hofkirche und Residenzschloss. unten: Der Plenarsaal des Landtages. (Quelle: landtag.sachsen.de)

Auch in diesem Jahr wird der Kreisverband der CDU Cottbus wieder einen Ausflug unternehmen. Nachdem wir im letzten Jahr das Bundeskanzleramt in Berlin besuchten, steht nun eine Tour in die Sächsische Hauptstadt Dresden auf dem Programm.

Geplant sind unter anderem eine Führung im Landtag des Freistaats und eine Altstadtbesichtigung, aber auch die Kultur soll nicht zu kurz kommen und so ist ebenfalls anvisiert eine der Kunstsammlungen mit einzubeziehen.

Nähere Infos folgen in Kürze. Anfragen bitte an info@cdu-cottbus.de mit dem Betreff: "Ausflug Dresden".

„Faust ist isoliert und trotzdem erscheint die Zeitung“

Fraktionssitzung im Zuchthaus

oben und mitte: Flyer des Menschenrechtszentrums unten: Siegmar Faust bei einer lebendigen Führung. (Foto: Hans-Jürgen Schaller)
oben und mitte: Flyer des Menschenrechtszentrums unten: Siegmar Faust bei einer lebendigen Führung. (Foto: Hans-Jürgen Schaller)

Ihre Beratung am 10.10.2011 führte die Fraktion CDU, Frauenliste Cottbus im Menschenrechtszentrum Cottbus e.V., also dem ehemaligen Gefängnis in der Bautzener Straße, durch. Die Kommunalpolitiker wollten sich vor Ort über die Fortschritte bei der Errichtung der „Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus“ informieren und bei einem Rundgang ein Bild von den unmenschlichen Haftbedingungen, die zu DDR- Zeiten hier herrschten, machen.

Sylvia Wähling, die Geschäftsführende Vorsitzende des Vereins „Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.“, berichtete darüber, dass das Projekt auf einem guten Weg ist, der Verein derzeit 109 Mitglieder hat (Tendenz steigend) und man dankbar für die Hilfe und Unterstützung von den verschiedensten Seiten, u.a. auch von der Stadt Cottbus, ist.

Weiterhin informierte sie über die Aktion „1 Ziegel für 1 Maueropfer“, die am 13. August 2011, dem 50. Jahrestag des Mauerbaus, durch den Verein gestartet worden war. Zurzeit sind ca. 1.600 Namen von Fluchtwilligen bekannt, die ihr Leben an der Berliner Mauer, der innerdeutschen Grenze, in der Ostsee oder an den Grenzen anderer osteuropäischer Länder lassen mussten. Auf jeweils einem Ziegel wird der Name des Todesopfers eingebrannt. Mit allen Ziegeln wird der Künstler Gino Kuhn auf dem Gelände der Gedenkstätte ein Kunstwerk errichten. Cottbus ist der richtige Ort für diese Aktion, waren doch hier vorwiegend Republikflüchtlinge inhaftiert, die das Glück hatten, bei ihrem Fluchtversuch nicht erschossen worden zu sein. Die CDU-Mitglieder der Fraktion „kauften“ spontan 11 Ziegel und unterstützen damit die Gedenkaktion „1 Ziegel für 1 Maueropfer“ mit 220 Euro.

Anschließend führte Siegmar Faust die Teilnehmer durch einen Teil der Haftanstalt und berichtete als ehemaliger Häftling authentisch über die Bedingungen in dem früheren „Devisenbringergefängnis“ der DDR. Zu seiner Zeit waren etwa 80% der Inhaftierten politische Gefangene, deren Schicksal der Verein in der zukünftigen Gedenkstätte darstellen möchte. Hier waren z.B. Künstler wie der Schauspieler Uwe Kockisch, wie der Plastinator Gunther von Hagens eingesperrt oder Bürger wie ein 75 Jahre alter Mann, dessen Schicksal Herrn Faust besonders berührte. Der Enkel hatte – wie viele Menschen in der damaligen Zeit -  den Satz „Wenn ich das Loch in der Mauer sehe, bin ich weg“ fallen lassen. Als der Großvater durch die Stasi wegen des Fluchtversuchs seines 18-jährigen Enkels vernommen wurde, erwähnte er in seiner Naivität diesen Satz und erhielt 18 Monate, weil er angeblich die Flucht nicht verhindert hatte.

Siegmar Faust gab in der Haftanstalt die Zeitung „Armes Deutschland“ – als Gegenzeitung zum „Neuen Deutschland“ - unter schwierigsten Bedingungen heraus. Selbst als er deswegen 401 Tag im sog. „Tigerkäfig“, der furchtbaren Einzelhaft, saß, gelang es ihm mit Hilfe anderer Häftlinge, die Zeitung weiterhin erscheinen zu lassen. Das machte die Anstaltsleitung ratlos: „Der Faust ist isoliert und trotzdem erscheint die Zeitung.“ Keine Frage, dass die Publikation von den Häftlingen gern gelesen wurde – trotz der Spitzel, die ihre Beobachtungen natürlich meldeten.

Besonders erschüttert waren die Stadtverordneten von einer ehemaligen Zelle mit einem 4-Stock-Bett, in der auf engem Raum 28 Häftlinge in sieben solcher Betten untergebracht waren.

Das Anliegen des Vereins ist es, die Geschichte der Haftanstalt sowohl während der NS– als auch der DDR- Diktatur zu präsentieren. Dafür soll eine Gedenk-, Begegnungs- und Bildungsstätte errichtet werden, was die Fraktion CDU, Frauenliste Cottbus mit ihren Möglichkeiten unterstützen wird.  

Kreisparteitag der CDU Cottbus

Vorstandsteam um Michael Schierack bestätigt

oben: Probst Besch mitte: Blick in den Stadthaussaal unten: Alter und neuer Vorsitzender Michael Schierack.
oben: Probst Besch mitte: Blick in den Stadthaussaal unten: Alter und neuer Vorsitzender Michael Schierack.

Es war ein langer Abend, am Freitag dem 30.9.2011 im Cottbuser Stadthaus am Altmarkt 21, 6 Stunden dauerte die Gesamtmitgliederversammlung unseres Kreisverbandes in diesem wunderschönen, altehrwürdigen Saal. Sonst tritt hier z.B. die Stadtverordnetenversammlung zu Ihren Sitzungen zusammen, heute aber fand sich hier etwa ein Viertel unserer Mitglieder ein um einen neuen Kreisvorstand zu wählen und die Delegierten für den bevorstehenden Landesparteitag aufzustellen. Als Versammlungsleiter wurde Bürgermeister Holger Kelch einstimmig gewählt, womit ein zügiger und sachlicher Ablauf des Parteitages so gut wie sicher war. Bevor man jedoch in die Tagesordnung startete gab es, nach alter CDU-Tradition, ein paar besinnliche Worte. Dieses Mal war im turnusgemäßen Wechsel wieder die Katholische Kirche dran, welche durch Probst Thomas Besch von der Gemeinde St. Maria Friedenskönigin vertreten wurde. Einmal mehr bewies er in seiner Rede, dass Philosophie und Theologie recht oft nah beieinander liegen.

Anschließend wurde es dann aber doch politischer, unsere Landes- und Fraktionsvorsitzende Dr. Saskia Ludwig ging in ihren Grußworten auf die aktuelle politische Lage in der Mark Brandenburg ein, wich aber auch den Nachfragen zum Thema BBI nicht aus. Der Generalsekretär der CDU Brandenburg Dieter Dombrowski erinnerte an seine Verbindung mit Cottbus, in Form des ehemaligen Zuchthauses, welches nun gerade zur Gedenkstätte umgewandelt wird. Hier besteht im Übrigen die Möglichkeit sich mit dem Erwerb eines Steines, als Spender zu verewigen. Auch der Vorsitzende unseres Nachbarkreisverbandes Spree-Neiße, Landrat Harald Altekrüger ließ es sich nicht nehmen, uns einen Besuch abzustatten. Er unterstrich die verbesserte Zusammenarbeit zwischen Cottbus und SPN und die noch anstehenden Aufgaben beider Kommunen.

Doch auch der Kreisvorsitzende der CDU Cottbus, Prof. Dr. Michael Schierack, MdL, kam zu Wort, denn als nächstes standen die Berichte an. Er begann seine Rede mit einem kleinen Rückblick auf den Parteitag vor genau 10 Jahren, als er seiner Zeit zum ersten Mal zum Vorsitzenden gewählt wurde. Die verschiedensten Aktivitäten des Kreisverbandes vom Frühjahrsputz über die Podiumsdiskussion zur Pflege bis hin zum politischen Kamingespräch wurden kurz vorgestellt, ein Ausblick auf die kommenden zwei Jahre gegeben und abschließend wurde die Entwicklung der Mitgliederzahlen in den letzten beiden Jahren beleuchtet.

Die Vorsitzende der CDU/FLC-Fraktion in der Cottbuser Stadtverordnetenversammlung Frau Marion Hadzik zeichnete in ihrem Bericht den bisherigen Weg der Fraktion in der gerade beendeten ersten Halbzeit der Legislaturperiode nach. Auch über den Austritt der FDP wurde gesprochen, mit welcher man mittels einer Stimmzählgemeinschaft jedoch weiterhin kooperiert. Strittige Punkte in denen die CDU etwas bewegen konnte wie z.B. die Frage der Schließung von Friedhöfen und die der Altanschließerproblematik sowie die finanziellen Probleme der Stadt und die hierdurch entstehenden Probleme wurden ebenfalls erklärt.

Schatzmeisterin Stefanie Bialas zog ein positives Fazit zur finanziellen Entwicklung des Kreisverbandes in den letzten beiden Jahren, Kosten konnten gesenkt, die durchschnittlichen Mitgliedsbeiträge erhöht werden. Dieses blieb jedoch nicht ohne den Hinweis, dass wir derzeit keine größeren Wahlkämpfe zu stemmen haben und uns für diese in den Jahren 13 und besonders 14 jetzt schon etwas zurücklegen müssen und dringend weiter nach Spenden werben müssen. Da die Rechnungsprüfer eine ordentliche Buchführung attestierten und auch die Mitgliederschaft keine Einsprüche anzumelden hatte wurde der scheidende Kreisvorstand einstimmig entlastet. Im Anschluss wurden die Vorstandsmitglieder welche ausschieden für ihre verdienstvolle Arbeit geehrt und herzlich verabschiedet. Unser Dank gilt Patricia Herrmann, Elmira Merbach, Wolfgang Tham und Hartmut Zwania, welcher als Vorsitzender des OV Nord jedoch beratend weiter zur Verfügung steht. Da die Mandatsprüfungs-kommission keinerlei Einwände hatte konnte nun mit den Neuwahlen begonnen werden.

Der alte und neue Vorsitzende heißt Michael Schierack und auch sein bewährtes Stellvertretergespann Margot Hermann, Mario Laurischk und Jörg Schnapke wurde im Amt bestätigt. Schatzmeisterin bleibt Stefanie Bialas, welche zuvor ausdrücklich für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement gelobt wurde. Neu ins Team rückt Uwe Kneschk aus dem OV Sandow, welcher auf Empfehlung seines scheidenden Vorgängers neuer Pressesprechers wird. Auch bei den Beisitzern gab es einige neue Gesichter: Günter Berndt (SU, Sandow), Mario Schülzke (Mitte/West) und Jan Urban (Spremberger Vorstadt). Eine weitere Legislatur treten an: Dr. Wolfgang Bialas (Spremberger Vorstadt), Gottfried Schierack (Nord), Sebastian Müller (JU, Sandow), Dietmar Schulz (Süd) sowie Hagen Strese (Nord, MIT). Rechnungsprüfer wurden mit sozialistischen Wahlergebnissen Marlies Poredda und Stefanie Schiemenz.

Es ist als positiv zu bewerten, dass es gleich eine ganze Reihe wirklich guter Bewerber gab, welche ehrenamtlich Einsatz bringen wollen und als Delegierte für den Landesparteitag und den Landesausschuss kandidierten. Die Abstimmung zog sich ob der attraktiven Auswahl jedoch etwas hin. Nach einer Stichwahl war klar, dass uns Marion Hadzik, Margot Hermann, Holger Kelch, Michael Schierack, André Roßeck und Raphael Noack auf dem Landesparteitag vertreten werden. Mit hauchdünnem Abstand folgten Wolfgang Bialas und Armin Ehrlichmann, welche nun als erste unter einer ganzen Reihe Ersatzdelegierter fungieren. Insgesamt vier Wahlgänge waren nötig um die Vertreter für den kleinen Parteitag aufzustellen, hier fiel die Wahl auf Holger Kelch, Michael Schierack und Marion Hadzik, erste Nachrücker wären Margot Hermann und Jan Urban.

An dieser Stelle sei ausdrücklich dem Team der Stimmzähler um die Wahlleiter Raphael Noack und Stefanie Schiemenz gedankt, welches bis spät in die Nacht hinein die Treppen des Stadthauses hinauf und hinunter flitzte um die Wahlzettel zu verteilen und auszuzählen: Armin Ehrlichmann, Sven Gehrmann, Patricia Herrmann, Philipp Kofke, Marian Rockau und Philipp Uckert. Weiterer Dank gilt der Mandatsprüfungskommission Jutta Günther, Theresia Haidan und André Roßeck sowie den hilfsbereiten Mitarbeitern der Stadtverwaltung im Stadthaus, besonders Herr Petrow.

„Pflege ist der Dienst am Menschen, nicht am Papier.“

Bericht zur Pflegeveranstaltung am 14. September im Radisson

oben: Herr Gittler bei seinem Referat. mitte: Das fachkundig besetzte Podium. unten: Der randvolle Saal im Radisson
oben: Herr Gittler bei seinem Referat. mitte: Das fachkundig besetzte Podium. unten: Der randvolle Saal im Radisson

Die Soziale Pflegeversicherung in Deutschland, die am 1. Januar 1995 als „fünfte Säule“ der Sozialversicherung eingeführt wurde, ist als „Teilkasko-Versicherung“ konzipiert. Ihre Finanzierung ist nur eines der Probleme, die zeitnah zu lösen sind. Darauf verwies Hans Jörg Gittler, Vorsitzender des Vorstandes der BAHN- BKK, in der Veranstaltung „Pflege- Das Thema geht alle an“, die am 14. September 2011 im Radisson Blu Hotel durchgeführt wurde. Die Cottbuser CDU war in Zusammenarbeit mit der BAHN- BKK der Veranstalter. Der gut gefüllte Saal machte deutlich, dass die vielen offenen Fragen im „Jahr der Pflege 2011“ – ausgerufen durch den damaligen Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) – die Menschen bewegen. Somit haben die Cottbuser Christdemokraten mit der Pflegethematik wiederum ein aktuelles heißes Eisen angepackt, zumal am 23. September dieses Jahres der jetzige Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) die Eckpunkte für eine zukunftssichere Pflegeversicherung im Bundestag vorstellen wird.

Hans Jörg Gittler, Prof. Dr. Michael Schierack, MdL und praktizierender Arzt, Dr. Ernst Pohlmann, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Hauskrankenpflege, und Dr. Christian Kundisch vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (BEV) zeichneten den Teilnehmern ein umfassendes Bild der derzeitigen Stärken und Schwächen der Pflegeversicherung. Jan Urban vom mitveranstaltenden Ortsverband führte die Diskussion souverän durch die Bereiche Finanzierung, Fachkräftemangel, Demenz, Bürokratieabbau und Unterstützung pflegender Angehöriger.

Dabei erfuhren die Teilnehmer z.B., dass die Pflegesätze derzeit die Entgelte für die vollstationäre Pflege lediglich zu 45%- 50% decken und sich die Zahl der Demenzerkrankten von heute 1,2 Mill. auf etwa 2,5 Mill. im Jahr 2050 erhöhen wird (H. J. Gittler). M. Schierack machte deutlich, dass pflegende Angehörige mehr unterstützt werden müssen, z.B. durch Basispunkte bei der Rente, der Sicherung des Arbeitsplatzes und die Möglichkeit eines Rehaaufenthaltes. Einig waren sich die Experten über die Wichtigkeit von Pflegestützpunkten in den Kommunen. Dr. Pohlmann wies darauf hin, dass Pflege auf jeden Fall dokumentiert werden muss, derzeit allerdings die Bürokratie hierbei übertrieben wird. „Pflege ist der Dienst am Menschen, nicht am Papier.“

Als große Frage blieb offen, wie die Pflege zukünftig finanziert werden soll. Die steigenden Kosten muss man in den Griff bekommen, wobei der Bürger beteiligt wird, er aber keinesfalls überfordert werden darf. Warten wir auch deshalb mit Spannung den 23. September ab…  

Familienfest an der Spree

Teil I

oben: Saskia Ludwig und Michael Schierack eröffnen das Familienfest. mitte: Blick ins Publikum, insgesammt wurden 150 Gäste gezählt. unten: Die fleißigen Helfer am Grillstand.
oben: Saskia Ludwig und Michael Schierack eröffnen das Familienfest. mitte: Blick ins Publikum, insgesammt wurden 150 Gäste gezählt. unten: Die fleißigen Helfer am Grillstand.

Am Freitag, dem 1. Juli fand auf dem Areal des Bootshauses in der Ludwig-Leichhardt-Allee, in der Nähe des Planetariums, wieder unser traditionelles Familienfest an der Spree statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Vorsitzende der CDU Brandenburg sowie der Landtagsfraktion Frau Dr. Saskia Ludwig, Frau Staatssekretärin Katharina Reiche und Gastgeber und Kreisvorsitzender Prof. Dr. Michael Schierack. Frau Ludwig startete mit ihrem Besuch in Cottbus auch ihre Sommertour durch die Mark Brandenburg, begleitet wurde sie daher von den Mitarbeitern der Fraktions- und Landesgeschäftstelle, die mit einem Infobus vor Ort waren. Begleitet wurden die beiden Vorsitzenden aber auch von ihren Kindern, schließlich standen diesmal nicht die Politiker, sondern die Kinder im Mittelpunkt und so wurde ein buntes Programm und viele Überraschungen für die Kleinen geboten.

Familienfest an der Spree

Teil II

oben: Feuerwehr und Verkehrswacht. mitte: Das Siegerboot des RCDS. unten: Landrat Harald Altekrüger im Gespräch mit Alt-OB Waldemar Kleinschmidt.
oben: Feuerwehr und Verkehrswacht. mitte: Das Siegerboot des RCDS. unten: Landrat Harald Altekrüger im Gespräch mit Alt-OB Waldemar Kleinschmidt.

Der Jugendhilfe e.V. betreute eine Mal-, Spiel- und Bastelecke, die Verkehrswacht einen Fahrsicherheitsparcours und die Kameraden der Feuerwehr Sandow waren mit einem Löschzug dabei. Es krabbelte und tollte ringsherum, während die Älteren im Schatten der Bäume saßen und sich bei Kaffee und Kuchen oder Bratwurst und Bier gemütlich unterhielten oder der Musik lauschten. Für diese sorgten die Auftritte der orientalischen Tanzgruppe des Lila-Mädchen-Treffs sowie Marian Hoffmanns, welcher seinen guten Ruf als Unterhaltungsmusiker unterstreichen konnte. Eine sportliche Herausforderung bot der Tag ebenfalls, das alljährliche Paddelbootrennen entschied das Boot des Ringes Christlich Demokratischer Studenten Cottbus (RCDS) für sich. Für das nächste Jahr wurde schon über ein mögliches Team von Landtagsabgeordneten Michael Schierack und Landrat Harald Altekrüger spekuliert, welcher, wie auch einige weitere Vertreter der CDU Spree-Neiße, ebenfalls zu den Gästen zählte.

Familienfest an der Spree

Teil III

Ein paar schöne Schnappschüsse von Margot Hermann, die zeigen wie jung und alt gemeinsam Spaß haben können -> Kinderlärm ist Zukunftsmusik!
Ein paar schöne Schnappschüsse von Margot Hermann, die zeigen wie jung und alt gemeinsam Spaß haben können -> Kinderlärm ist Zukunftsmusik!

Bürgermeister Holger Kelch freute sich besonders darüber, dass einige Mamis der Cottbuser Tafel unserer Einladung gefolgt waren und mit ihren Kinder vorbei kamen, die ihr Eis bei Greschke auch gratis bekamen. Dank gilt den vielen freiwilligen, ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz! Besonders seien hier der Jugendhilfe e.V., die Feuerwehr Sandow und die Verkehrswacht genannt, die den Kindern einen tollen Nachmittag boten. Aber auch die Damen aus Cottbus und Spree-Neiße, welche extra Kuchen gebacken und diesen dann auch verteilt haben, die Senioren Union, welche die Betreuung des Grillstandes übernahm sowie die JU und der RCDS für das Auf- und Abbauen und den Getränkeausschank. Ein weiterer Dank geht nach oben, dafür dass wir an diesem Freitag Nachmittag so wunderschönes Wetter hatten, während es zuvor und besonders das ganze Wochenende danach aus Kannen goss.

Neues von der Senioren Union

Bildungsreise nach Trier, Luxemburg und Frankreich

oben: Moselschiffahrt mitte: Gruppenbild vor Schloss Schengen unten: Soldatenfriedhof in Verdun
oben: Moselschiffahrt mitte: Gruppenbild vor Schloss Schengen unten: Soldatenfriedhof in Verdun

Bereits Ende Mai war die Senioren Union Cottbus, mit Unterstützung der Jakob-Kaiser-Stiftung, wieder auf Tour. Folgender Bericht dazu von Alfred Limberg: Bereits das Hotel „Karlsmühle“ in Mertesbach bei Trier ist ein geschichtsträchtiger Ort. Am Flüßchen Ruwer stand die älteste Mühle Deutschlands, hier wurde Marmor für die Paläste der römischen Kaiser gesägt. Auf einem in der Nähe gelegenen Weinberg befinden sich noch Reste einer hölzernen Wasserleitung aus der Römerzeit. Die noch aus dieser Epoche zahlreich in Trier vorhandenen Bauten beeindruckten uns sehr. Nach einem Blick über die Stadt, besichtigten wir die Porta Nigra, das Amphitheater, die Kaiserthermen und die Kaiserbasilika. Das Theater bot Platz für 18.000 Zuschauer, unter der Arena befanden sich  Aufenthalts- und Ausbildungsräume für die Gladiatoren. In der Basilka existierte eine Fußbodenheizung und die Kaiserthermen wurden über ein ausgeklügeltes System beheizt. Wir lernten auch das mittelalterliche Trier mit Dom, Markplatz und fürstbischöflichen Palais kennen. Bei einer Schifffahrt auf der Mosel nahmen wir die die Stadt umgebende Landschaft in Augenschein.

Die Fahrt nach Luxemburg führte in das Viertel mit den Gebäuden der Europäischen Union, der Philharmonie und der Banken wie auch in das Zentrum der reizvollen historischen Altstadt. Nach einem kurzen Besuch auf einem deutschen Soldatenfriedhof, ging es durch die Luxemburgische Schweiz, die mit ihren zahlreichen Sandsteinfelsen sehr an die Sächsische Schweiz erinnert, noch ins Städtchen Echternach an der Sauer, ein malerisches Kleinod, das durch seine Springprozession bekannt geworden ist. Auf der Fahrt kamen wir auch nach Schengen, einem kleinen Ort im Dreiländereck zwischen Luxemburg, Frankreich und Deutschland. Hier wurde mit dem „Schengener Abkommen“ Europäische Geschichte geschrieben, das dafür geschaffene Museum bietet einen detallierten Gesamtüberblick dieses Ereigniss. Am dritten Tag folgte ein Besuch des Schlachtfelds von Verdun in Frankreich und hinterließ einen tiefen, nachhaltigen Eindruck. Beklemmend ist noch heute ein Gang durch das „Beinhaus“ von Fort Donaumont, welches die sterblichen Überreste von 130 000 anonymen französischen und deutschen Soldaten beherbergt. In den Kasematten des Forts legten Karin Rentsch und Manfred Wuschech ein Blumengebinde am Grab gefallener brandenburgischer Soldaten nieder. Natürlich besuchte die Reisegruppe auch noch Verdun selbst, so lernten wir diese heitere französische Stadt an der Maas kennen, die das Weltfriedenszentrum beherbergt.

Ein Abstecher führte uns nach Mettlach im Saarland. Neben einer Schifffahrt auf der Saar, die uns durch die bekannte Saarschleife – hier macht der Fluss einen Bogen von 130 Grad – führte, beeindruckte eine Führung im Museum bei Villeroy & Boch. In einer Nachbildung der berühmten Dresdener Molkerei „Pfund“, ließen wir uns Kaffee und Kuchen schmecken. Ein letzter Blick vom Aussichtspunkt auf das Naturidyll Saarschleife beendete nicht nur eine sehr schöne, sondern vor allem lehr- und erkenntnisreiche Bildungsreise. Ein zusätzlicher Gewinn für die Reise – egal ob in Trier, Luxemburg oder Frankreich – war der Reiseführer aus Trier, Herr Albert Mindach (76 Jahre). Sein jugendlicher Schwung, die stets gute Laune (auch im schlimmsten Stau) aber auch seine, immer mit Humor gewürzte, profunde Sachkenntnis machten die Reise zu einem Erlebnis ganz besonderer Art. An dieser Stelle ein Dankeschön an das Bildungswerk, das die Reise möglich machte und an die Bildungsreferentin, Frau Rentsch, für die gute Organisation der Unterbringung und des Reiseablaufes.

50 Jahre Mauerbau

Ausstellungseröffnung in der Kreisgeschäftstelle

oben: Eines der markantesten Bilder der Ausstellung. Quelle: ullsteinbild. mitte: Die Pforzheimer umringt von den Vorsitzenden der SU und CDU Cottbus sowie Frau Wähling vom Menschenrechtszentrum. unten: Die Besucher studieren die Tafeln.
oben: Eines der markantesten Bilder der Ausstellung. Quelle: ullsteinbild. mitte: Die Pforzheimer umringt von den Vorsitzenden der SU und CDU Cottbus sowie Frau Wähling vom Menschenrechtszentrum. unten: Die Besucher studieren die Tafeln.

In wenigen Wochen, am 13. August jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Aus diesem Anlass wurde in der CDU-Kreisgeschäftsstelle  Am Turm 14  die Ausstellung „Die Mauer - Eine Grenze durch Deutschland“ eröffnet. Die Exposition wurde durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erstellt. Auf 20 großformatigen Plakaten werden anschaulich und informativ u.a. das SED-Grenzregime und seine Opfer, Fluchten und Fluchthilfe, der Alltag entlang der innerdeutschen Grenze und in der geteilten Stadt, aber auch die glückliche Überwindung der Teilung dargestellt.

Eröffnet wurde die Ausstellung durch unseren Landtagsabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden, Prof. Michael Schierack, und Sylvia Wähling, die geschäftsführende Vorsitzende des Vereins „Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.“, der wir an dieser Stelle noch einmal herzlich für Ihre eröffnenden Worte danken möchten. Unter den Gästen befanden sich sogar zwei Mitglieder der CDU und SU Pforzheim, welche sich in der Region aufhielten und für die Eröffnung extra ein geplantes Orgelkonzert sausen ließen. Herzliche Grüße an dieser Stelle ins Badische!

Nachen einleitenden Worten, wurden die Tafeln von den Anwesenden studiert und regten so manchen dazu an in seinen persönlichen Erinnerungen zu graben und so klang der Abend später mit einer ganzen Reihe angeregter Diskussionen aus. Die Ausstellung selbst, wird den ganzen Sommer über im Rahmen der Öffnungszeiten im Konferenzsaal unserer Geschäftstelle Am Turm 14 zu besichtigen sein. Anschließend ist geplant sie für die politische Bildung an Schulen einzusetzen.

Platz der Deutschen Einheit

Initiative der Jungen Union führt zum Erfolg

Oben: Das frischenthüllte Namensschild. Mitte: Die Taufpaten. Unten: Das Mauermahnmal vor dem IKMZ der BTU.
Oben: Das frischenthüllte Namensschild. Mitte: Die Taufpaten. Unten: Das Mauermahnmal vor dem IKMZ der BTU.

Vor knapp einem Jahr, stellte die Junge Union Cottbus, einen Antrag im Kreisvorstand, anlässlich des sich seiner Zeit nähernden 20. Jahrestages der friedlichen Wiedervereinigung Deutschlands, sich dafür einzusetzen auch in Cottbus einen „Platz der Deutschen Einheit“ zu benennen. Die Fraktion von CDU, FDP und Frauenliste nahm den Antrag auf und stellte ihn in der Stadtverordnetenversammlung. Ursprünglich war angedacht den Stadthallenvorplatz umzubenennen, da dies der Platz ist, an dem sich die erste Cottbuser Montagsdemonstration im Wendeherbst 1989 zu Protestkundgebungen traf, dies fand allerdings keine Mehrheit.

Man einigte sich jedoch darauf an jenen Plätzen, die direkt mit der friedlichen Revolution in der DDR zu tun haben, außer dem Berliner noch der Oberkirch- und der Schillerplatz, mit Gedenktafeln zu versehen, die auf dieses Kapitel Deutscher Geschichte hinweisen sollen. Der "Platz der Deutschen Einheit" aber sollte ein anderer werden, nämlich das Areal des ehemaligen "Stadion 8.Mai" auf dem seit einigen Jahren das IKMZ, also die neue Bibliothek der BTU Cottbus steht und welches bisher keinen Namen hatte. In der vergangenen Woche wurde der „Platz der Deutschen Einheit“ nun offiziell eingeweiht.

Diese Handlung passierte am 15. Juni 2011, genau 50 Jahre nachdem der damalige Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht (SED) die legendären Worte zum Besten gab: "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten!" Vier Reststücke der Berliner Mauer, welche 2 Monate später dann doch gebaut wurde, stehen nun auf dem "Platz der Deutschen Einheit" Die Idee hierfür kam von Studenten der BTU, Kunstwerk und Mahnmal für die Opfer zugleich stellen sie dar. Prof. Dr. Zimmerli, Präsident der BTU erklärte sogar, die Präsidialgebäude der Universität sollten postalisch mit „Platz der Deutschen Einheit“ benannt werden. Die Junge Union freut, dass ihre Idee für soviel Bewegung sorgte.

Neues von der Senioren Union

Vortrag zu alternativen Energien und Ausflug nach Bad Muskau

Oben: Flachkollektoren. Mitte: Das restaurierte Schloss Muskau. Unten: Gruppenbild vorm Schloss.
Oben: Flachkollektoren. Mitte: Das restaurierte Schloss Muskau. Unten: Gruppenbild vorm Schloss.

Die Senioren Union war auch in den letzten Wochen wieder fleißig auf Tour. Man beschäftigte sich mit dem Thema "Alternative Energien" und begab sich auf Pücklers Spuren auf die Reise ins benachbarte Bad Muskau, dazu folgende Berichte von Alfred Limberg: In seiner April-Zusammenkunft befasste sich die Senioren Union Cottbus mit der Entwicklung von Alternativenergien in der Lausitz. Mit dem Geschäftsführer der Borngräber Solartechnik & Wärmepumpen GmbH – Herrn Dipl.-Ing. Marek Borngräber – in Branitz, konnte ein sachkundiger Referent gefunden werden. Dazu kam bei ihm seine reichhaltige praktische Erfahrung auf diesem Gebiet. Sehr anschaulich – mit vielen Fotos und Übersichten untersetzt – schilderte Herr Borngräber den Stand der Entwicklung und Anwendung von Wärmepumpen und Solaranlagen, besonders in der Cottbuser Region.

Der weitere Ausbau der Nutzung alternativer Energien – insbesondere der Windkraft (Anteil z.Zt. 6,2%) - eröffnen Möglichkeiten für den geplanten Ausstieg aus der Kernenergie. Wichtig dabei sei – so der Referent – dass die Effizienz der Anlagen erheblich verbessert werden konnte. Sehr interessant fanden auch die Zuhörer die kurz vorgestellte katalytische, drucklose Verölung, ein Verfahren zur Herstellung von Diesel aus Stoffen, die sonst auf dem Müll landen. Aufmerksamkeit verdient dieses Verfahren sicher nicht nur angesichts der ständig steigenden Preise an den Zapfsäulen der Tankstellen, sondern weil dabei keine schädlichen Abfallstoffe übrig bleiben. Verwunderung gab es darüber, dass die Industrie hier nichts tut.

21 Mitglieder und Freunde der Cottbuser Senioren Union trafen sich am 19. Mai  vor dem Cottbuser Bahnhof. Von dort führte die Tour in sechs Fahrgemeinschaften nach Bad Muskau. Ziel war das zum UNESCO-Welterbe zählende Ensemble von Park und Schloss des Fürsten Pückler. Eine Führung durch den Park fand unter sachkundiger Leitung von Frau Annemarie Harzbecher – Geschäftsführerin Fürst Pückler Region e.V. – statt. Seltene Gehölze wurden ebenso erläutert, wie Sichtachsen und schöne Ausblicke im Park gezeigt. Anschließend gab es eine kleine Führung durch das – allerdings erst nach der Wende – aus Ruinen auferstandene, original wiedererbaute Schloss. Mancher hätte sich diesen Teil etwas ausführlicher gewünscht. Vielleicht bei einem nächsten Besuch?! Zum Ausklang saßen die Teilnehmer der Exkursion im Café auf dem Schlossgelände bei Kaffee und Kuchen – oder entspechend der sommerlichen Temperaturen mit einem Eis - gemütlich beisammen, ehe es individuell wieder in Richtung Heimat ging.

Angela Merkel und die „Waschmaschine“ - Teil I

Beeindruckende Fahrt in das politische und historische Berlin

oben: Das Bundeskanzleramt von vorn. mitte: Knut Abraham bei seiner Führung. unten: Gruppenbild vorm Kanzleramt
oben: Das Bundeskanzleramt von vorn. mitte: Knut Abraham bei seiner Führung. unten: Gruppenbild vorm Kanzleramt

Ist „Freitag der 13.“  ein Unglückstag?

Knapp 50 Mitglieder der CDU und der Partei nahestehende Cottbuserinnen und Cottbuser werden das in Zukunft sicherlich bestreiten. Sie unternahmen am Freitag, dem 13. Mai, auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung, unterstützt durch den Landtagsabgeordneten Michael Schierack, eine Fahrt nach „Berlin - Deutschlands Hauptstadt in der Mitte Europas“, die sie mit Sicherheit sehr beeindruckt hat.

Das lag zum einen an den drei inhaltlichen Schwerpunkten: Bundeskanzleramt, Stadtrundfahrt und Mauermuseum am Checkpoint Charlie. Zum anderen hatten daran zwei Personen ihren Anteil, Knut Abraham und André Roßeck, die auf bemerkenswerte Weise den Teilnehmern viel Interessantes über den Amtssitz von Angela Merkel, aber auch über Geschichte und Geografie der deutschen Hauptstadt vermittelten.

Knut Abraham vom Referat für Außen- und Sicherheitspolitik, einem von 450 Mitarbeitern im Bundeskanzleramt, ist es hervorragend gelungen, das funktionale und moderne Bauwerk als zentrale Koordinierungsstelle für die gesamte Regierungspolitik durch eine Vielzahl von Fakten, Beispielen und Episoden, herzerfrischend und mit Humor vorgetragen, für die Teilnehmer „mit Leben zu erfüllen“. Einblicke in die Arbeitsabläufe im Bundeskanzleramt vermittelten sowohl einen Eindruck von der herausgehobenen Stellung der Bundeskanzlerin, aber auch von ihrer hohen Verantwortung und nicht zuletzt von der notwendigen Professionalität ihrer Bediensteten.

Zwar endete der Rundgang durch das Gebäude leider in der 6. Etage - ein Stockwerk höher ist das Büro Angela Merkels - aber einen „Hauch Bundeskanzler“ strahlten dennoch die legendären Porträts ihrer sieben Vorgänger in der 1. Etage aus. Helmut Schmidt wurde übrigens 1986 durch den bekannten Maler Bernhard Heisig aus Leipzig porträtiert. Das Bild einer anderen Art mit Gerhard Schröder regte viele Teilnehmer zu Diskussionen an. Ein herzliches Dankeschön an Knut Abraham für die kurzweilige und beeindruckende Führung!

Wolfgang Tham

Angela Merkel und die „Waschmaschine“ - Teil II

Beeindruckende Fahrt in das politische und historische Berlin

oben: Der Stadtführer bei der Arbeit. mitte: Checkpoint Charlie vorm Mauermuseum. unten: Der Landtagsabgeordnete nutzt die Gelegenheit für lockere Gespräche.
oben: Der Stadtführer bei der Arbeit. mitte: Checkpoint Charlie vorm Mauermuseum. unten: Der Landtagsabgeordnete nutzt die Gelegenheit für lockere Gespräche.

Auch André Roßeck, der als Kreisgeschäftsführer der CDU Cottbus nicht nur die Veranstaltung, gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, vorbereitete, sondern auch die Stadtrundfahrt „fest in der Hand“ hatte, gilt unser Dank. Es wurde mit jeder Information deutlich, dass er in seinem Hauptjob Reiseführer ist. Ab dem Schönefelder Kreuz „fütterte“ A. Roßeck die Gäste mit einer Fülle von Zahlen, Anekdoten und Geschichten über Berlin – und das auf eine äußerst lockere und charmante Art.

Er brachte ihnen somit nicht nur die deutsche Hauptstadt sehr nahe, sondern erteilte nebenbei auch noch „Unterricht“ in berlinerisch. Die Hauptstädter, bekannt für ihre „schnoddrige Berliner Schnauze“, zeichnen sich auch durch treffende Wortschöpfungen aus, wie z.B. „Waschmaschine“ für Bundeskanzleramt, „Denkbeule“ für Reichstagskuppel, „Beamtenschlange“ für neuerrichtete Wohnungen der Bediensteten, „Hungerharke“ für das Luftbrückendenkmal, „Schwangere Auster“ für die Kongresshalle im Tiergarten. All das lag auf der Route der Stadtrundfahrt. Auch von der Richtigkeit des Satzes „In jedem Winkel steht ein Schinkel“ konnten sich die Teilnehmer immer wieder überzeugen.

Der Besuch im Mauermuseum am Checkpoint Charlie rundete die Exkursion nach Berlin ab. Bereits 1962 – also ein Jahr nach Errichten der Mauer – wurde das Haus direkt an dem wohl bekanntesten Grenzübergang im Zentrum Berlins eröffnet. Im Oktober 1961 standen sich hier amerikanische und sowjetische Panzer gegenüber, und am 17. August 1962 verblutete Peter Fechter im Todesstreifen vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Fotos, Dokumente, aber auch Utensilien, die zur Flucht aus der DDR benutzt wurden, beleuchten Geschichte und Geschehnisse, die im Zusammenhang mit der Mauer stehen. Die Exponate sind beeindruckend, wenn es auch zuweilen schwierig ist, bei dieser Vielzahl die Übersicht zu behalten.

In rund 775 Jahren hat sich Berlin aus einer Stadt im Sumpf zu einer bedeutenden und geschichtsträchtigen Metropole in der Mitte Europas entwickelt. Die Teilnehmer an der Veranstaltung sind dankbar, dass sie in diese Geschichte am Freitag, dem 13.Mai 2011, „eintauchen“ durften.

Wolfgang Tham

An dieser Stelle ein herzlicher Dank an unseren Pressesprecher Wolfgang Tham für seinen Bericht und an Hans-Joachim Sievers für die wunderschönen Bilder! Das obligatorische Gruppenfoto vor dem Bundeskanzleramt finden Sie hier auch noch einmal im Großformat.

Unsere Stadt soll grüner werden

Baumpflanzaktion der CDU Cottbus

Fotos: "Der Märkische Bote"
Fotos: "Der Märkische Bote"

"Alles beinah schafft Geld und Macht, aber kein Crösus und kein Alexander vermögen die tausendjährige Eiche in ihrer Majestät wieder herzustellen, wenn sie einmal gefällt ist.": so sinnierte einst Hermann von Pückler-Muskau. Doch ausgerechnet in Cottbus, der Stadt des grünen Fürsten, sind zuletzt hunderte Bäume gefällt worden. Hierfür will die CDU Cottbus nun Ersatz schaffen, denn gerade das viele Grün ist es, was unsere Heimatstadt von Anderen unterscheidet. In Zusammenarbeit mit Heimatforscher Bernd Kamenz wurde nach einem geeigneten Ort gesucht, dieses Vorhaben umzusetzen.

Bei den Nachforschungen stieß man auf eine Allee im Cottbuser Norden, welche einst schon Napoleon Bonaparte und Kaiser Wilhelm durchfuhren. Zu DDR-Zeiten fielen die prächtigen Bäume allerdings Axt und Kettensäge zum Opfer und die Straße wurde überpflügt. Der Weg selbst wurde vor einigen Jahren auf Initiative der Ortsbeiräte Skadow, Döbbrick und Willmersdorf reaktiviert und dient heute als Rad-, Reit- und Feldweg auf die Laßzinswiesen. Der Plan des Grünflächenamtes Cottbus sieht vor, die Alleebepflanzung als Ersatz für die zuletzt abgeholzten Bäume wieder anzulegen, wofür im Stadthaushalt allerdings die nötigen Mittel fehlen.

Daraufhin erklärte sich spontan eine ganze Reihe Mitglieder der Fraktion und des Kreisvorstandes der CDU bereit die Kosten für je einen Baum zu bezahlen. Am Montag, dem 16.Mai traf man sich um die ersten Ebereschen einzupflanzen, deren Höhe bei derzeit etwa dreieinhalb Metern liegt. Der CDU-Ortsverband Nord hat hier die Regie übernommen, aber auch aus anderen Stadtteilen waren die Helfer gekommen, allen voran unsere Stadtverordneten. Die Firma Noack unterstützte beim Ausheben der Löcher und die Firma Pschuskel wird die Pflege der Bäume übernehmen.

Einige Imker haben sich bereits gemeldet, sie wollen im weiteren Verlauf für ihre Bienen noch Robinien anpflanzen. Um die Allee, wie sie in der Mark Brandenburg so typisch ist, vollständig wieder aufzuforsten reicht es aber leider noch nicht. Daher wird nun nach umwelt- und heimatliebenden Spendern gesucht, die die Patenschaft für einen der übrigen neu zu setzenden jungen Bäume übernehmen möchten. Wer also Interesse hat, diese Aktion zu unterstützen, darf sich auch direkt an uns wenden.

Neues von der Jungen Union

Das Wichtigste der letzten Wochen

Oben: Zu Gast bei Dr. Schulze. Mitte: Die Katholische Jugendband. Unten: Knut Abraham bei der Straßenbahnaktion 2009
Oben: Zu Gast bei Dr. Schulze. Mitte: Die Katholische Jugendband. Unten: Knut Abraham bei der Straßenbahnaktion 2009

Die Mitglieder der Jungen Union Cottbus haben sich vorgenommen, die Zusammenarbeit mit der JU im Landkreis Spree-Neiße deutlich zu intensivieren. Um auch dort mehr Präsenz zu zeigen, wird man in den nächsten Monaten verstärkt Aktionen im Cottbuser Umland durchführen. Den Auftakt dazu machte ein Besuch in Spremberg bei Bürgermeister Dr. Schulze von der CDU. Dieser führte uns durch das neue und das alte Rathaus, er berichtete über die Entwicklung seiner Stadt und machte uns auch eingehend mit der Thematik des zukünftigen Kupferschieferbergbaus und den daraus resultierenden Chancen für die Region vertraut. An dieser Stelle wollen wir uns herzlich dafür bedanken, dass er sich die Zeit für uns nahm. Am Abend kehrten wir dann noch in der CaramBar Lounge, einem wirklich empfehlenswerten Restaurant in der Altstadt Sprembergs, ein um uns mit interessierten Jugendlichen zu treffen.

Wie schon in den vergangenen Jahren sammelte die JU wieder fleißig Spenden für die Clownsprechstunde im Carl-Thiem-Klinikum. Dieses Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, kranke Kinder die im CTK auf Station liegen zu ermuntern und belustigen und ist rein spendenfinanziert. Tatkräftige Unterstützung bekam die Junge Union durch die Jugendband der katholischen Pfarrei „Zum guten Hirten“, welche ein Benefizkonzert im Foyer des Krankenhauses gab. Am Ende des Tages hatte man immerhin 350,47 Euro zusammen. Ein herzlicher Dank gilt den vielen anonymen Spendern und den Mitgliedern des CDU-Kreisvorstandes, welche sich ebenfalls an den Spenden beteiligten. In Kürze wird das gesammelte Geld an die Vertreter des Klinikums übergeben.

Unsere Glückwünsche gehen an Leo Henrion, den stellvertretenden Vorsitzenden des Rings Christlich Demokratischer Studenten Cottbus! Ihm gelang es bei der s.g. "StuPa-Wahl" einen Sitz im Studierendenparlament der BTU Cottbus zu erringen. Obwohl erst frisch gegründet und daher mit wenig Vorbereitungszeit und Wahlkampferfahrung ausgestattet, ist der RCDS nun in diesem Gremium vertreten.

Einen Höhepunkt der letzten Wochen stellte ohne Frage der Besuch durch Knut Abraham, den Referenten für Außen- und Sicherheitspolitik der Bundeskanzlerin dar. Er berichtete den anwesenden Mitgliedern der Jungen Union und des RCDS Cottbus über seine Tätigkeit als Diplomat in vielen Ländern, die Arbeit des Bundeskanzleramts und warum er sich entschieden hat mit seiner Familie in die Niederlausitz zu ziehen. Immer wieder konnte er hierbei mit spannenden Geschichten und kurzweiligen Anekdoten aufwarten. Das Ganze passierte bei einem gemütlichen Brunch, nur am Nachmittag und im Anschluss begab man sich auf Wunsch des Gastes noch auf eine Stadtführung durch den historischen Altstadtkern. Im letzten Europawahlkampf war Knut Abraham (CDU) u.a. auch in Cottbus zu Gast und hatte seiner Zeit schon versprochen gerne wiederzukommen. Danke dass dieses Versprechen nun eingelöst wurde, bis zum nächsten Mal!

Neues von der Senioren Union

Zu Besuch in Polen und im Münsterland

Oben: Die Runde in Wolsztyn. Mitte: Das Liudgerhaus in Münster. Unten: Vorm Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Oben: Die Runde in Wolsztyn. Mitte: Das Liudgerhaus in Münster. Unten: Vorm Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

In den letzten Wochen war der Vorsitzende der Senioren Union Cottbus, Armin Ehrlichmann viel unterwegs. Nach Polen und ins Münsterland, hier begleitet von Manfred Wuschech, führten ihn seine ehrenamtlichen Touren. Dazu folgende Auszüge aus seinen Berichten. Unter dem Titel „Senioren – Mitgestalter der Gesellschaft in Polen, Deutschland und Europa“ fand vom 13. bis 16. April 2011 in Wolsztyn/Polen ein Seminar der Konrad-Adenauer-Stiftung statt. Ein passender Ort, welcher in den letzten gut 200 Jahren sechs Mal zwischen Deutschland und Polen hin- und herwechselte und der als Forschungsstätte Robert Kochs in die Geschichte einging.

Das Programm beinhaltete Themen wie „Der Seniorenstatus im Wandel, von den Großeltern auf der Ofenbank zu aktiven Senioren in der Kommune“, dazu referierte Herr Dr. Röpke. „Die demographische Entwicklung in Deutschland und Polen; ihre Bedeutung für die künftigen Lebensverhältnisse der Senioren“ in Bild und Worte gefasst von Herrn Dr. Harald Michel, Direktor des Institutes für angewandte Demographie in Berlin. Frau Barbara Richstein, MdL (CDU) sprach über „Die Seniorenpolitik in Brandenburg – Erwartungen und Realitäten“ und Herr Dr. Christian Ehler (Mitglied des Europäischen Parlamentes, CDU) beleuchtete die Tätigkeit der EU im Bemühen, die Lebensverhältnisse der Senioren in den Mitgliedsländern anzugleichen. Sehr interessant waren auch die Ausführungen des Bürgermeisters von Wolsztyn, Herrn Rogozinski, sowie seiner Stellvertreterin zu den Lebensverhältnissen der Senioren in der gastgebenden Stadt.

In zahlreichen individuellen Gesprächen fand die Fortsetzung statt, besonders mit den Mitgliedern der Vereinigung „Universität des dritten Lebens“ aus Wolsztyn kam es zu einem intensiven Meinungsaustausch. Am Rande der Veranstaltung kam es auch zu Kontakten mit der neugegründeten Senioren Union Polens, diese hat ihren Sitz in Oswiecim (Auschwitz). Genau dorthin plant die SU Cottbus, gemeinsam mit der Jungen Union noch in diesem Herbst zu fahren, um an den dortigen Bürgermeister Marszalek Steine für den "Hügel der Versöhnung" zu überbringen. Ebenso überreichte Armin Ehrlichmann den Gastgebern ein Buch über Cottbus und den Spreewald und lud diese zu einem Gegenbesuch ein. Dank gebührt Herrn Eckhard Ruminski vom Bildungswerk der Konrad-Adenauer-Stiftung für die gute Vorbereitung der Veranstaltung und insbesondere Herrn Marek Pluto-Pradzynski aus Poznan für seine Übersetzungsleistung.

Kaum daheim, ging es schon weiter nach Freckenhorst in NRW. Unter der Überschrift „Partnerschaft stiften – Gemeinschaft stärken“ lud die Katholische Landvolkshochschule „Schorlemer Alst“ in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Partnerschaften der Seniorenunion ein. Aus Cottbus, OSL und LOS waren vier Teilnehmer angereist. Thematisch sah das Programm wie folgt aus: „Partnerschaften fördern die Gemeinschaft“, hierzu referierte u.a. unser Landesvorstandsmitglied Manfred Wuschech. „20 Jahre nach der Einheit – kommt eine neue Kommunismusdebatte?“ von Dipl.-Volkswirt Johannes K. Rücker. Referent B. Hante sprach über „Die christlichen Werte in unserer Gesellschaft“. Am Dienstag fand eine Exkursion nach Münster statt, wir besuchten u.a. den Friedenssaal (Westfälischer Frieden) im Rathaus. In abendlichen Gesprächsrunden wurden weder Themen wie die Energiepolitik, der Verlust christlicher Werte, Unterschiede bei der Mitgliederentwicklung in NRW und Brandenburg noch die PI-Diagnostik ausgespart.

Am Ende dieses Seminars waren sich die Teilnehmer einig, dass die Senioren-Union der CDU sich in der Tagespolitik weiter - auch stärker - zu Wort melden muss. Durch aktive Partnerschaftsverbindungen können gemeinsame Standpunkte erarbeitet werden, was größere Wirkung zeigen würde. Eine Fortführung dieser Seminare wird für notwendig erachtet und eine breitere Resonanz wäre zu begrüßen. Es wurde über kürzere Intervalle nachgedacht und für das nächste Partnerschaftsseminar gibt es Überlegungen, dies in Cottbus durchzuführen. Ein besonderer Dank geht an Heinz Kopot, dem Koordinator der SU und Herrn Rücker, dem Direktor der LVHS für die gute Organisation und Vorbereitung sowie für die gute Unterbringung und Verköstigung.

A.-D. Ehrlichmann, Cottbus im April 2011

Frühjahrsputz in Cottbus

CDU macht mit im Tierpark und in Ströbitz

Alle Jahre wieder, wenn der Winter endgültig vorüber ist, geht es daran seine Spuren zu beseitigen und die Stadt etwas herauszuputzen und wie auch schon in der vergangenen Jahren ist die CDU Cottbus wieder mit von der Partie. Man entschied sich dieses Mal dem Tierpark Cottbus unter die Arme zu greifen und zudem noch den Bürgerverein Ströbitz zu unterstützen. So traf man sich am Samstagmorgen um 9 Uhr um gemeinsam mit anzupacken, Arbeit wartete schließlich genug.

Herr Robel vom Tierpark Cottbus teilte die Helfer in zwei Gruppen ein. Die eine, um Joachim Käks, den Vorsitzenden des OV Spremberger Vorstadt, Branitz, Kahren durfte mit Schaufel und Spaten ein kleines Wasserauffangbecken ausheben. Die zweite wurde, angeführt von unserer Fraktionsvorsitzenden Marion Hadzik, zum Reinigen der Besucherbänke im Park eingesetzt, damit sich die Gäste in der gerade beginnenden Saison nicht die Kleidung verschmutzen. Hier halfen auch die Kinder und sogar Enkelchen einiger Mitglieder tatkräftig mit.

Der traditionelle Frühjahrsputz des Bürgervereins Ströbitz wird schon seit Jahren von unserem Ortsverband Mitte/West unterstützt. Vorsitzender Jörg Schnapke und Rüdiger Galle vom Bürgerverein konnten auch hier ein Dutzend Freiwillige begrüßen, welche im Anschluss den Weg zum Ströbitzer Badesee zugeteilt bekamen um diesen von Laub, Schmutz, Unkraut und Müll zu befreien. Die CDU Cottbus bedankt sich bei allen helfenden Händen, die ihre Freizeit und Tatkraft einsetzten um unsere Stadt wieder ein Bisschen schöner zu gestalten!

CDU unterstützt "Cottbus hilft Japan"

Spenden für Katastrophenopfer übergeben

Am Donnerstag, den 31.03.2011, besuchte der Kreisvorsitzende der CDU Cottbus Prof. Dr. Michael Schierack, MdL das Ludwig-Leichhardt-Gymnasium. Grund des Besuches war eine Spendenscheckübergabe für das Projekt „Cottbus hilft Japan". Bei seiner Sammlung in der CDU-Landtagsfraktion kamen 800 Euro zusammen. Dieses Geld wurde nun stellvertretend an die Schülerin Alina Maaz übergeben, jene Cottbuser Austauschschülern die am Unglückstag in Japan vor Ort war.

Michael Schierack ist bei der Preisverleihung zum "Cottbuser/in des Jahres 2010" durch Juliane Adam von 94.5 Radio Cottbus auf diese Möglichkeit der Spende für die Opfer in Japan aufmerksam gemacht geworden, als sie während der Gala Alina Maaz auf die Bühne holte und diese über die Ereignisse in Japan berichtete. Daraufhin wollten er und seine Fraktionskollegen im Landtag Brandenburg den Opfern der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe unbedingt helfen.

Zusätzliche Unterstützung kam von Hagen Strese, dem stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/FDP/FLC-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung Cottbus. Gemeinsam mit seinem Firmenpartner Jörg Rehs spendete er weitere 500 Euro für die Opfer in Japan. Das gesammelte Geld wird direkt an ein Weisenheim in Japan überwiesen, zu dem das Ludwig-Leichhardt-Gymnasium über seine Japanische Partnerschule in Kontakt steht. Wer sich auch an dieser unterstützenswerten Aktion beteiligen möchte, findet alle interessanten Hintergrundinformationen unter http://www.cottbus-hilft-japan.de/

 

Senioren Union auf Tour

Besuch des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr

Auf Einladung des Bildungswerkes der Konrad-Adenauer-Stiftung besuchten am 10. März Mitglieder und Freunde der Senioren-Union Cottbus - gemeinsam mit Gästen aus Berlin und Potsdam - das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Geltow bei Potsdam. Angesichts der gegenwärtig geführten Diskussion um den Abzug aus Afghanistan und die Bundeswehr-Reform war dieser Besuch hochaktuell. Dr. Aschot Manutscharjan machte die Besucher sehr anschaulich mit den Besonderheiten im Afghanistaneinsatz auf Grund der historischen und politischen Hintergründe vertraut.  Dabei verwies er auch - am Beispiel der Sauerland-Gruppe - auf die Gefahren, die durch den internationalen Terrorismus in Deutschland drohen.

In den anschließenden Ausführungen des Pressesprechers des Einsatzführungskommandos, Oberstleutnant Jörg Langer (bekannt aus TV-Berichten als "Sprecher Afghanistan"), wurden die Aufgaben des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr erläutert. Dabei wurde deutlich, dass das Handeln grundsätzlich mit den internationalen Partnern abgestimmt ist. Auch auf die Struktur der Bundeswehr und die Rolle des Einsatzführungskommandos darin, das Geschehen in Zeiten von Krisensituationen im Einsatzland, interessante Fälle in seiner Dienstzeit aber auch Beispiele aus der aktuellen Tätigkeit ging er ein.

Bei einem Rundgang durch das Areal wurden wir auch mit der Geschichte des Standortes vertraut gemacht. Zur Mittagszeit rückten wir gemeinsam mit den Angehörigen der Bundeswehr in den Speisesaal ein und nahmen an der Truppenverpflegung teil. Der große Star des Tages war aber zweifellos der Mannschaftsbus des FC Energie, in dem wir unterwegs waren und der an jeder roten Ampel stehend fotografiert wurde. Ein deutliches Zeichen für den Werbeeffekt, den der FCE für unsere Stadt darstellt.


CDU aus SPN und Cottbus unterstützt interkommunale Gespräche auf Augenhöhe

Die Gespräche über die Zusammenarbeit des Landkreises Spree- Neiße und der Stadt Cottbus müssen weiterhin vertrauensvoll und auf Augenhöhe geführt werden. Dazu bekannten sich die Vorstände beider CDU- Kreisverbände auf einer gemeinsamen Beratung unter Leitung von Harald Altekrüger und Michael Schierack am 17. Februar in Hänchen (SPN). Der Landrat und der Bürgermeister Holger Kelch informierten über den aktuellen Stand der Gespräche.

Wie ein roter Faden durchzog die äußerst konstruktive Diskussion, dass bei allen Überlegungen der Nutzen für den Bürger und eine Verbesserung der Haushaltssituation im Vordergrund stehen müssen. Beide Vorstände sind sich darin einig, dass eine Fusion von Stadt- und Landkreis nicht auf der Tagesordnung steht. Es geht darum, das heute bereits Machbare durch öffentlich- rechtliche Verträge in möglichst vielen Bereichen durchzusetzen. Ein positives Beispiel dafür ist die erfolgreich arbeitende Leitstelle.

Wenig hilfreich sind gegenwärtig die Vorschläge der SPD-Landtagsfraktion für eine Kreis- und Gemeindegebietsreform. Beide Kreisvorstände fordern zunächst eine Funktionalreform und die Einbeziehung aller kommunalen Verantwortlichen.

Jeder, der sich dreht, hat in der Lausitz eine Chance

Jauernicker Erklärung der CDU Cottbus 2011

oben: Blick in den Tagungsraum, mitte: Harald Altekrüger und Holger Kelch über CB und SPN, unten: Gruppenfoto zur Mittagspause
oben: Blick in den Tagungsraum, mitte: Harald Altekrüger und Holger Kelch über CB und SPN, unten: Gruppenfoto zur Mittagspause

 

Jeder, der sich dreht, hat in der Lausitz eine Chance

Das ist das Fazit der Klausurtagung der Cottbuser CDU vom 11. und 12. Februar im St. Wenzeslaus-Stift Jauernick bei Görlitz. Über das Thema „Wie kann die wirtschaftliche Entwicklung der Lausitz in den nächsten 20 Jahren verlaufen?“ diskutierten Kreisvorstandsmitglieder und Stadtverordnete mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

In Zukunft wird weniger die Abwanderung der Bevölkerung die Herausforderung sein, sondern mehr die Überalterung und der Mangel an Fachkräften. Deshalb sind Investitionen und Förderungen auf die Bereiche Bildung, Forschung und Entwicklung zu konzentrieren, um Hochqualifizierte für diese Region zu generieren. Nur so kann eine kritische Masse von Wissenschaftlern und Fachkräften entstehen, die von sich heraus neue Wege gehen und Innovationen hervorbringen, die heute noch nicht denkbar sind.

Die Ansiedlungen von außeruni-versitären Forschungseinrichtungen muss Priorität haben, weil sie die Wissenschaftslandschaft in der Lausitz langfristig stabilisieren hilft. Die Landesregierung trägt für die Forschungs-einrichtungen in der Region einen bedeutenden Teil der Verantwortung und muss sich mehr als bisher für den Wissenschaftsstandort Lausitz einsetzen. Die Nichtansiedlung des Ressourcen-institutes (FIRN) in Cottbus ist so eine verpasste Chance.

Erhebliche Kürzungen im Wissenschats- und Bildungsbereich, wie sie durch die brandenbur-gische Landesregierung vorgenommen wurden und werden, sind kontraproduktiv. Auch die aktuelle Forderung der SPD- Landtagsfraktion, die Förderungen der freien Schulen Brandenburgs zu kürzen und damit ihrem weiteren Wachstum enge Grenzen zu setzen, lehnen wir  entschieden ab.

Es wurde auf der Klausurtagung herausgearbeitet, dass Energie-, Chemie-, Umwelt- und Gesund-heitswirtschaft zu den Kernkompetenzen der Lausitz gehören und weiter zu entwickeln sind. Trotz regionaler Erfolge scheint Cleantech als Wachstumsfaktor für unsere Region nicht der „Königsweg“ zu sein und eine Spezialisierung darauf ist deshalb nicht zu empfehlen.

Wohngebiete ohne Kitas undenkbar

Die Forderung des stellvertretenden Vorsitzenden der Senioren-Union, Leonhard Kuckart, Kitas wegen „unzumutbarer Lärmbelästigung“ aus Wohngebieten fernzuhalten, wird durch die Cottbuser CDU entschieden abgelehnt. Kreisvorsitzender Prof. Dr. Michael Schierack verweist dabei auf das Kommunalwahlprogramm 2008, in dem eine „ausgewogene und wohnortnahe Kita- und Schullandschaft mit bedarfsgerechten Öffnungszeiten für die Kindertageseinrichtungen“ gefordert wird. „Wir sagen: Kinderlärm ist Zukunftsmusik und diese brauchen wir noch viel stärker in unserer Stadt“, so der Cottbuser CDU-Vorsitzende.

Auch der Vorsitzende der Senioren Union Cottbus Armin Ehrlichmann reagierte umgehend mit folgendem Statement:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

eines unserer Vorstandsmitglieder informierte mich über die gestrige "Heute"-Sendung. Der Sendebeitrag ist in der Mediathek des ZDF im Internet anzusehen. Unter der Schlagzeile: "CDU-Senioren gegen Kinderlärm" wurde auf eine PM des Stellv. Bundesvors. der SU - Herrn Kuckart - verwiesen (s. Anlage). Nach Kenntnisnahme kann ich nur sagen: Herr Kuckart maßt sich an,
für ca. 57 000 Mitglieder der Senioren Union zu sprechen, die nach meiner Überzeugung dazu eine andere Auffassung zu der Thematik haben. Nachdem ich unseren Landesvorsitzenden über den Vorfall informierte, hat dieser sofort
eine PM für die Senioren Union der CDU Brandenburg verfasst:

"Zur Pressemitteilung von Herr Leonhard Kuckart, Vorsitzender der Senioren Union Nordrhein-Westfalen und stellvertretender Bundesvorsitzender der Senioren Union Deutschlands, „Senioren-Union kritisiert generelle Zulassung von Kitas in Wohngebieten als verfassungswidrig, dazu die folgende Stellungnahme:

Wir sind für das Miteinander der Generationen,
Der Landesvorsitzende der Senioren Union Brandenburg
und stellvertr. Bundesvorsitzende Ingo Hansen hat den 
von Bundesumweltminister Norbert Röttgen vorgelegten 
Gesetzentwurf begrüßt, nach dem  Kitas und Spielplätze 
in Wohngebieten zugelassen werden sollen. "Kinder sind 
unsere Zukunft - sie sollen mit all ihren Bedürfnissen 
in der Mitte der Gesellschaft aufwachsen“, betonte Ingo 
Hansen "Es ist bisher gängige Praxis, Kitas, Spielplätze 
und auch Schulen in Wohngebieten zu errichten, was nur 
in den seltensten Fällen zu Problemen oder Klagen 
geführt hat. Der Lärm spielender Kinder ist keine 
schädliche Umwelteinwirkung, sondern ein Weckruf für den 
Zusammenhalt unserer Gesellschaft, denn wir sind eine 
Union der Generationen.“ Einen Konflikt mit der älteren 
Generation, die sich durch Kinderlärm belästigt fühlen 
könnte, sieht Hansen für Brandenburg nicht: "Gerade 
Seniorinnen und Senioren sind meist sehr kinder-
freundlich und haben sicherlich am wenigsten dagegen 
einzuwenden, wenn die bestehende Praxis mit einem Gesetz 
untermauert und damit Rechtssicherheit geschaffen wird," 
so Hansen. Das schließe natürlich nicht aus, dass eine 
einvernehmliche Lösung angestrebt werden sollte, falls 
es in einem Einzelfall Probleme gebe. Hier appellierte 
Hansen an die gegenseitige Rücksichtnahme aller 
Beteiligten vor Ort - der Anwohner, Gemeinden, Träger, 
Einrichtungen und Erziehungspersonen - damit Konflikte 
bereits im Vorfeld vermieden werden können. 
„Die Äußerungen von Herrn Kuckart spiegeln keinesfalls 
die Meinung unserer Senioren in Brandenburg wieder. 
Im Gegenteil: Fröhlicher Kinderlärm gehört zum 
Lebensalltag. Es wäre schlimm, wollten wir unsere 
älteren Mitbürger des Ruhebedürfnisses wegen in „Alten-
ghettos“ verbannen. Ein geschlossenes Fenster, das 
bekannte „Ohropax“ und die Einhaltung der Mittagsruhe 
können Wunder wirken und helfen, wenn es ein wenig zu 
laut wird.“ "Brandenburg ist ein kinderfreundliches 
Bundesland, wozu die CDU in den letzten Jahren 
wesentlich beigetragen hat. Ich stehe daher hinter 
der Gesetzesinitiative des Bundesumweltministers", 
sagte Hansen abschließend.    

Unser Mitglied des Vorstandes -Dieter Mehrtens-
hat persönlich einen Brief an die CDU in NRW und 
den Bundesvorstand gesandt. Ich für meinen Teil 
finde das Vorgehen von Herrn Kuckart schädlich 
für das Ansehen der SU. Gerade im Hinblick auf 
das Zusammengehen von Jung und Alt in der Partei, 
zwischen JU und SU, zeugen die Aussagen von Herrn 
Kuckart von einer Stagnation seines Denkens bei 
der Entwicklung unserer Gesellschaft. 
Ich distanziere mich von seiner Aussage und finde 
den Vorstoß von Herrn Röttgen zeitgemäß.   
 
Mit freundlichen Grüßen
Armin-Dieter Ehrlichmann

RCDS Cottbus gegründet

Studierende der Cottbuser Hochschulen werden politisch aktiv

oben: Gründungsveranstaltung, mitte: Der neue Vorstand, unten: Die Vorsitzenden des RCDS Nordost L.Müller, des RCDS CB M.Rockau und der JU CB R.Noack
oben: Gründungsveranstaltung, mitte: Der neue Vorstand, unten: Die Vorsitzenden des RCDS Nordost L.Müller, des RCDS CB M.Rockau und der JU CB R.Noack

Schon seit einigen Jahren, ist die Junge Union Cottbus darum bemüht, ihre Fühler in Richtung der beiden Hochschulen am Standort Cottbus auszustrecken. Meist wurde der Verlust an eigenen Mitgliedern, die in andere Städte wegziehen um dort zu studieren - der Anteil an Abiturienten und Studenten innerhalb der JU Cottbus ist überdurchschnittlich hoch - dadurch jedoch kaum ausgeglichen. In jüngster Vergangenheit aber, auch hieran zeigt sich die stetig steigende Attraktivität der BTU, gelang es stetig neue Mitglieder aus andern Regionen, welche für die Zeit des Studiums hier in Cottbus weilen, für die Arbeit der Jungen Union zu gewinnen.

Der Hochschulpolitik wurde hierdurch natürlich verstärkte Aufmerksamkeit gewidmet und so entstand auch die Idee direkt in den Hochschulen aktiv zu werden und eine Studentenvereinigung zu gründen. Am Donnerstag, dem 10. Februar 2011, hat sich nun aus einer Gruppe interessierter Cottbuser Studierender der RCDS Cottbus als Mitglied des Landesverbandes Nordost gegründet. Die Gründungsmitglieder fanden sich im "Stadtwächter" ein, um sich eine Satzung zu geben und einen Vorstand zu wählen. Der „Ring Christlich Demokratischer Studenten“ (RCDS) Cottbus besteht aus Studierenden der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und der Hochschule Lausitz (FH) und will in Zukunft aktiv in deren verschiedenen Gremien mitwirken.

Weiterhin beabsichtigt er die allgemeine Verbesserung der Studienbedingungen sowie die Förderung der Zusammenarbeit zwischen BTU und HL. In den geschäftsführenden Vorstand wurden Marian Rockau (Vorsitzender), Leo Henrion (Stellvertretender Vorsitzender) und Phillipp Uckert (Schatzmeister) gewählt. Der Vorsitzende Marian Rockau: „Der RCDS ist seit seinem Bestehen der größte, älteste und einflussreichste politische Studentenverband in Deutschland. Uns alle eint die Überzeugung, dass sich die Studienzeit nicht auf das bloße Fachstudium beschränken sollte, daher wollen wir uns auch in Cottbus in den unterschiedlichsten Bereichen engagieren und den Hochschulstandort Cottbus vom bundesweiten Netzwerk des RCDS profitieren lassen.“

Unser Dank gilt den Studierenden von BTU und HL, die sich bereit erklärten hier aktiv zu werden, der Jungen Union Cottbus um Raphael Noack, die diese Gründung vorantrieb, der CDU Kreisgeschäftstelle für die organisatorische Mithilfe, dem Landesvorsitzenden des RCDS Nordost Lucas Müller sowie Christian Schlaghecke vom RCDS Potsdam, welche beratend zur Seite standen und auch bei der Gründung zugegen waren, sowie dem wissenschaftspolitischen Sprecher der CDU Brandenburg Prof. Dr. Michael Schierack, MdL für sein Engagement bei den hochschulpolitischen Stammtischen, die der Gründung vorausgingen.

Cottbuser CDU diskutiert über die Zukunft der Lausitz bis 2030

Klausurtagung von Kreisvorstand und Stadtverordneten

Gruppenphoto im letzten Jahr
Gruppenphoto im letzten Jahr

Wie kann die wirtschaftliche Entwicklung der Lausitz in den nächsten 20 Jahren verlaufen und welche Entwicklungsmöglichkeiten hat unsere Region? Mit diesem Thema beschäftigen sich Kreisvorstand und Stadtverordnete der CDU Cottbus während ihrer Klausurtagung am 11. und 12. Februar im St. Wenzeslaus-Stift Jauernick bei Görlitz.

Als Referenten wurden namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eingeladen, u.a. Dr. Wolfgang Krüger, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus, Dr. Mirko Titze, Institut für Wirtschaftsforschung Halle und Dr. Joachim Ragnitz vom ifo Dresden.

Mit Landrat Harald Altekrüger (CDU) und Bürgermeister Holger Kelch (CDU) werden zudem die Vor- und Nachteile einer engeren Zusammenarbeit der Stadt Cottbus mit dem Landkreis Spree-Neiße beraten.

Der Stadtumbau und die Stadtentwicklung von Cottbus werden ebenfalls Gegenstand der Beratung sein.

Die jährlichen Klausurtagungen der CDU Cottbus finden statt, um abseits der Tagespolitik den Blick auf das Große und Ganze zu behalten. Hierbei widmet man sich jeweils einem speziellen Themenkomplex, wobei großer Wert auf den „Blick übern Tellerrand“ gelegt wird und die Meinungen externer Fachleute aus dem jeweiligen Gebiet eingeholt werden.

Kupferschiefer, die neue Chance für das Lausitzer Revier

MIT lud ein zur Podiumsdisskussion

Seit Jahren bereits vertritt die MIT als Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU die Interessen von Unternehmern und Mittelständischen. Dem Einsatz des MIT-Vorsitzenden Hagen Strese ist es zu verdanken, dass die MIT auch in Cottbus aktiv ist und immer wieder zu interessanten Themenabenden einladen kann. Vor kurzem informierte man sich zum Beispiel über die Ambitionen der Kupferschiefer Lausitz GmbH (KSL) und ihre Chancen für den Wirtschaftsstandort Cottbus und Spree-Neiße. Hierzu folgender Bericht von Hagen Strese:

Am 27.01.2011 fand die Jahresauftaktveranstaltung der MIT in Zusammenarbeit mit dem BVMW statt. Die Gemeinsamkeit war begründet in einer größeren Teilnahme von Mittelständlern der Region, die in Zukunft vielleicht auch mehr Interesse an der Arbeit der MIT bekommen sollten.

Als Gastredner saßen im Präsidium:

- der Landrat SPN Harald Altekrüger (CDU)

- der Bürgermeister von Spremberg Dr. Klaus-Peter Schulze (CDU)

- der Geschäftsführer von KSL Herr Dr. Thomas Lautsch

- der Leiter Technik KSL Herr Ralph Braumann

- der Regionalgeschäftsführer BVMW Wofgang Wenzke

 - der Vorsitzende der MIT-Cottbus Hagen Strese

Im Saal waren ca. 80 Gäste , darunter der Oberbürgermeister Frank Szymanski und Baudezernentin Marietta Tschoppe, sowie der Bürgermeister von Kolkwitz Fritz Handrow. Die anderen Gäste waren Vertreter des hiesigen Mittelstandes.

Nach einer kurzen interessanten Einleitung durch den Landrat Herrn Altekrüger, der besonders auf die begleitenden Chancen für alle ansässigen Firmen hinwies, begann der Hauptredner Dr. Lautsch seinen sehr spannenden Vortrag. Natürlich kann ich nicht alles wiedergeben, aber das Aufschlußreichste sind die genannten Zahlen:

- es wird ein Gesamtumsatz von 8 bis 10 MILLIARDEN Euro erreicht,

- Abbau von ca. 200 Millionen Tonnen Erz mit Inhalt Kupfer, Blei, Silber, Gold, Zink, Platin, Palladium, Rhenium, Germanium, Gallium, Kobalt, Nickel, Indium sowie Neodymium. Das hißt auch viele seltene Metalle, die z.B. in der Chip-und Handyindustrie benötigt werden.

- darin enthalten sind in Reinform mindestens 2 Millionen Tonnen Kupfer, 89.000 Tonnen Blei, 36.000 Tonnen Zink, 4.500 Tonnen Silber und ca. 30 Tonnen Gold.

- die Mächtigkeit der Vorkommen ist 2 bis 2,5 Meter in einer Tiefe von 900 bis 1500 Metern.

Es wurden einige Kupferschieferstücke gezeigt mit Kupfer-und Goldeinschlüssen.

Bis heute hat die Firma KSL schon über 20 Millionen Euro in die Untersuchung investiert, so daß ein Zurück nur noch schwer vorstellbar ist. Dazu kommen auch die ständig auf dem Weltmarkt steigenden Rohstoffpreise. Aber es gibt sicherlich auch ein paar Schwierigkeiten, wenn man an die grünen "Allesverhinderer" denkt.

Das gewonnene Roherz soll in der östlichen Umgebung Sprembergs zu 25%igem Kupfererz aufbereitet werden und dann zur Verhüttung mit der Eisenbahn transportiert werden. Entweder nach Hamburg oder nach Polen ca. 150 km hinter der Grenze nach Lubin. Von der Größenordnung wird das täglich ein Güterzug voll Erz sein. Es wird mit einem jährlichen Abbau von 5 Millionen Tonnen Erz gerechnet, so daß die gesamte Dauer der Abarbeitung auf 30 bis 35 Jahre geschätzt wird.

Es werden ca. 1000 Arbeitsplätze ab 2015 geschaffen. Zusatzeffekte für die gesamte Wirtschaft sind zu erwarten. Als Beispiel wurde das polnische Kupferrevier genannt. Vor der Erschließung hatte der Ort 9.000 Einwohner, heute hat der Ort 96.000 Einwohner, allerdings wird dort gleich mit verhüttet und die Vorkommen sind größer als die Spremberger Lagerstätten.

In diesem und nächstem Jahr werden weitere Erkundungsbohrungen durchgeführt. Sobald die Lagerstätten genu erkundet sind, soll mit den Förderschachtabtäufungen begonnen werden. Eine Bohrung kostet ca. 100 Millionen Euro, der gesamte Schachtbau liegt bei 300 Millionen Euro pro Schacht. Die Schachtabtäufungszeit beträgt ca. 4-5 Jahre, 2 oder sogar 3 sollen errichtet werden. Die Gesamtinvestition wird bei bis zu 1 Milliarde Euro liegen.

Als letzter Gastredner hob Dr. Schulze die Vorarbeit der Stadt Spremberg hervor. Dort werden heute schon Straßenbaumaßnahmen und weitere Planungen durchgeführt, die den Bedürfnissen eines zukünftigen größeren Industriegebietes gerecht werden.

Am Ende der Vorträge wurden noch viele Fragen beantwortet und beim anschließenden Imbiss gab es noch viele interessante Fachgespräche mit den Referenten in lockerer Atmosphäre. Rundum ein sehr gelungener Abend.

Bei Fragen kann man mich gerne anrufen.

Hagen Strese

MIT-Vorsitzender Cottbus

 

Wer Interesse an der Arbeit der MIT hat und in Zukunft auch an solchen oder ähnlichen Abenden teilnehmen möchte, kann sich gerne direkt bei Hagen Strese oder auch in der CDU-Geschäftsstelle melden. Weitere Infos zur MIT Deutschlands finden Sie HIER.

Hochschulpolitischer Stammtisch der Jungen Union

Offener Diskussionsabend mit Prof. Dr. Schierack

Vor Kurzem fand der erste hochschulpoltische Stammtisch der Jungen Union Cottbus statt. Ziel war es zum einen die aktuelle Diskussion um die Hochschulpolitik in Land und Bund zu begleiten, zum anderen soll dadurch auch das Engagement der JU an BTU und HL verstärkt werden. Der Einladung, mit dem hochschulpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Prof. Dr. Schierack, MdL zu diskutieren, folgten sowohl Studenten als auch Angestellte der Brandenburgischen Technischen Universität sowie der Hochschule Lausitz (FH).

Ein Hauptthema der offenen Diskussionsrunde war der Bologna Prozess und hier vor allem die Umstellung auf Bachelor und Master, wobei sowohl Erfolge als auch Probleme diskutiert wurden. Weiterhin wurde die Finanzierung der Universitäten sowie der Bruch des Hochschulpaktes durch die rot-rote Landesregierung thematisiert. Michael Schierack erklärte, dass ein neuer Hochschulpakt oder eine vergleichbare Übereinkunft nötig wäre, um die kommenden Aufgaben zu lösen, die Landesregierung jedoch keine Anzeichen macht dies anzugehen.

Die Intention in einer solchen Runde zusammenzukommen ging auf. Die Studenten nahmen die Möglichkeit war, den Landespolitiker direkt zu ihren Problemen anzusprechen und Prof. Schierack freute sich, durch das Gespräch auch einmal die Sichtweise der Studenten zu hören. Aufgrund der positiven Resonanz verständigte sich die JU Cottbus noch am selben Abend darauf, in Zukunft verstärkt hochschulpoilitische Stammtische zu veranstalten um an diesem Thema dran zu bleiben.

Desweiteren werden nun die Möglichkeiten geprüft in Zusammenarbeit mit den interessierten Studenten beider Cottbuser Hochschulen die Gründung einer RCDS-Gruppe voranzutreiben. Der Ring Christlich Demokratischer Studenten, ist seit Jahren ein wichtiges Element in den Studentenräten und -parlamenten der meisten Deutschen Universitäten. Weitere Infos zum RCDS.

Senioren Union lädt ein

Wein von der Kippe

Winzer bereiten die Pflanzung von historischen Weinstöcken am Wolkenberg vor. Quelle: Internet/ddp/ Focus
Winzer bereiten die Pflanzung von historischen Weinstöcken am Wolkenberg vor. Quelle: Internet/ddp/ Focus

 

Wiederum bis auf den letzten Platz besetzt war der Saal im Cottbuser „City-Hotel“ zur Novemberveranstaltung der Senioren Union der CDU Cottbus. Diesmal erwartete die Anwesenden Informationen zum Thema: „Weinbau in der Bergbaufolgelandschaft“. Unser Vorstandsmitglied, Prof. Günter Voigt, hatte dazu Herrn Uwe Zeihser vom Lehrstuhl für Bodenschutz und Rekultivierung der BTU Cottbus gewinnen können. Dipl. Argrar-Ing. Zeihser ist auch gleichzeitig einer der Vertreter der Wolkenberg GmbH, die Betreiber des gleichnamigen Weinberges bei Spremberg ist.

Die Versammelten erfuhren, wie auf rekultivierten Flächen - dort wo sich früher die Ortslage Wolkenberg befand, die dem Kohleabbau weichen musste – ein gleichnamiger künstlicher Weinberg geschaffen wurde. Unter Berücksichtigung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse des Weinbaus wurde bei der Schüttung durch Menschenhand ein Weinberg geschaffen, der optimale Bedingungen für den Weinanbau erfüllt. Hierzu gehörte z.B. die Aufbringung eines Substrates, um die entsprechende Bodenqualität zu erhalten, wie auch die Anlage von Gräben zur Entwässerung, um Bodenerosion zu verhindern.

Eine Fläche von 6 ha bestückt mit 26000 Reben gehören zu dem Areal. Auch längst in Vergessenheit geratene Rebsorten sollen wieder kultiviert werden. Auf den Versuchsflächen gab es 2010 eine erste gute Ernte. Auch die neu gepflanzten Reben sind bei dem reichlichen Regen in diesem Jahr prächtig angewachsen. Ziel ist es, einen Qualitätswein herzustellen. Verarbeitet wird die Ernte in den Keltereien des Prinzen von Schaumburg-Lippe auf Schloß Proschwitz bei Meißen. Sie sind für höchste Qualität bekannt. Im nächsten Jahr sind die Tropfen von zwei Rot- und fünf Weißweinsorten dann im Handel erhältlich – Qualitätswein aus Südbrandenburg.

Limberg/ Eh.

Adventstreffen der CDU Cottbus

Am 3. Dezember ab 18 Uhr in der Kreisgeschäftstelle

Die Tage werden wieder kürzer, die Nächte immer kühler und ein Hauch von Weihnachten liegt langsam wieder auf unserer Stadt. Die Adventszeit beginnt. Es ist mittlerweile schon eine gute Tradition unseres Kreisverbandes geworden, Sie zum Adventstreffen der CDU Cottbus herzlich einzuladen.

Deshalb freue ich mich, Sie auch einmal außerhalb politischer Debatten, in familiärer Atmosphäre bei Glühwein und Christstollen zu treffen. Neben einer kurzen Andacht von Kaplan Noack und etwas Kammermusik durch Kinder des Cottbuser Konservatoriums, wollen wir diese Gelegenheit nutzen, um im größeren Kreise unsere Jubilare zu ehren sowie Neumitglieder zu begrüßen.

Ich lade Sie herzlich am Freitag, dem 3. Dezember um 18.00 Uhr in die CDU-Geschäftstelle, Am Turm 14 ein. Bringen Sie gerne auch Freunde, Verwandte oder Interessierte aus Ihrem Bekanntenkreis mit.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Michael Schierack